Assassin - Bestia Immundis

Review

KURZ NOTIERT

Die Düsseldorfer Thrasher ASSASSIN melden sich mit „Bestia Immundis“ zurück und haben Bock auf Thrash. Rotzig, räudig und auch ein bisschen untergründig präsentiert sich dabei die Produktion, die dem eröffnenden „The Swamp Thing“ auch gleich wie auf den matschigen Leib geschneidert klingt. Die grobkantigen Riffs hacken sich räudig durchs Unterholz und profitieren vom Sound, bei dem die Konturen der Gitarren praktisch im Distortion-Sumpf plantschen. Das Ding fegt so mit einer ordentlichen Vehemenz durch die Boxen und lässt dem Hörer erstmal ordentlich den Kalk aus den Ohren rieseln.

Herrlich ist auch der schwerst groovende und doch irgendwie nervöse Refrain des folgenden „How Much Can I Take“. Beim knackigen „Shark Attack“ hauen ASSASSIN zunächst einen amtlich punkigen Groove raus, mit dem der Song im folgenden kräftig Momentum aufbaut und ordentlich abgeht. Das Instrumental „Chemtrails (Part I)“ schlägt sogar atmosphärische, ominöse Töne an – und das ziemlich beeindruckend. Ein ordentlicher Anteil an Tracks ist aber etwas einfallslos geraten und der Matschepampe-Sound wird den mehr auf Geschrubbe fixierten Songs ein bisschen zum Verhängnis, gerade wenn sie wie „The Wall“ gefühlt kaum zum Ende kommen möchten. „Bestia Immundis“ geht insgesamt für den Knüppler zwischendurch aber vollkommen in Ordnung.

20.02.2020

Sitzt, passt, wackelt, hat Luft.

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