Bafomet - F.O.A.D.I.F.

Review

BAFOMET stammen aus Japan und wurden 2015 gegründet. Das Debütalbum „F.O.A.D.I.F.“ (Fuck Off And Die In Fire) wurde bereits im Februar 2022 veröffentlicht.

BAFOMET – offensichtlich ganz nach der alten Schule

Vladphemer the Sodomizer, Noctisadistum und Branded Rebel nennen sich die Mitglieder von BAFOMET. Dazu das Cover mit typischem Ziegenkopf, das Bandlogo, der Albumtitel „F.O.A.D.I.F.“ und Songnamen wie „Black Heavy Metal Punk n‘ Hell“; es ist schon ganz offensichtlich, dass das Trio in der alten Schule des Black Thrash Metal, Speed Metal und Heavy Metal, aber auch Punk, verwurzelt ist.

Dunkelheit, Satan und Ziegen – „F.O.A.D.I.F.“

Der Sound ist trocken, ungeschliffen und mit viel Hall, richtig schön Oldschool. Die aggressiven, rohen und dunklen Stücke sind kompakt und straight gehalten und die Texte voller Klischees über Dunkelheit, Magie, Satan und Ziegen. Subtilität ist nicht ihr Ding. Musikalisch hauen uns BAFOMET nach dem bedrohlichen Intro ihren angeschwärzten, straighten, direkten Metal mit wütenden thrashigen Riffs, dezenten düsteren, traditionellen Melodien wie bei den ganz alten RUNNING WILD und wilden D-Beats um die Ohren. Der speedige, energische Titelsong mit halligem Knurren ist schön eingängig gehalten und versprüht gleich dieses atmosphärische Kult-Appeal. Obwohl das Tempo fast durchgehend hoch ist, mischen BAFOMET in ihrem aggressiven Old School Metal viele verschiedene Einflüsse. So gibt es neben dem geschwärzten Gesang voll Gift und Galle auch mal klaren Gesang, traditionelle Grooves und hymnische Parts in Songs wie „Burning High“ erweitern die Bandbreite, wobei BAFOMET stets darauf bedacht sind, stets im klassischen Metal zu bleiben und alles immer recht simpel und direkt zu halten. Das wirkt im Gesamtpaket schon sehr authentisch, kompromisslos und mit fanatischer Leidenschaft rübergebracht. Das Ganze ist schon sehr deutlich von den alten BATHORY, VENOM, NIFELHEIM, SARCOFAGO und MOTÖRHEAD inspiriert. Mit „War Metal Drinkers“ gibt es auch eine rasant schwarze Coverversion von BARBATOS. Und wie so oft – neue Akzente, neue Ansätze – Fehlanzeige. BAFOMET bleiben in der Nische, in der sie sich wohl fühlen.

BAFOMET halten mit dem mehr als soliden „F.O.A.D.I.F.“ die schwarze Flamme am Brennen. Für Old School Banger und Maniacs!

10.02.2023

Geschäftsführender Redakteur (stellv. Redaktionsleitung, News-Planung)

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