Eleine - Until The End

Review

Da sind sie schon wieder, ELEINE, die mir erst letzten Sommer mit dem Re-Release ihres Debüts „Eleine“ untergekommen sind. An ihrem Zweitwerk „Until The End“ haben sie offenkundig schon eine Weile getüftelt, denn seit 2016 sind davon schon die Singles „Break Take Live“, „Hell Moon“ und „Sanity“ veröffentlicht worden. Den Rest gibt es dann ab 23.02.2018 über Black Lodge Records. Musikalisch ist das Album eine logische Fortführung ihres bisherigen Schaffens, kommt also ohne großartige Überraschungen aus.

Alles beim Alten bei ELEINE

So verwundert es nicht, dass der Opener „Story Untold“ erstmal mit einem pompösen Intro orchestraler Arrangements losgeht. Es dauert aber nicht allzu lange, bis sich die Gitarren hinzugesellen. Man ahnt es fast schon; an ihrem Konzept ändern ELEINE im Laufe der Platte nicht mehr allzu viel. Es gibt ein paar härtere und ein paar langsamere Songs, das Intermezzo „Prelude: Arise“ schlägt orientalische Töne an und ein paar elektronische Effekte sorgen für ein bisschen Abwechslung. Insgesamt bleibt „Until The End“ aber weitestgehend vorhersehbar.

Zum einen Ohr rein, zum anderen raus

Dass ELEINE das Ganze handwerklich recht gut umsetzen, gibt definitiv noch ein paar Pluspunkte. Es scheint mir aber deutlich weniger wirklich hängen zu bleiben als noch beim Vorgängeralbum. Auch nach mehrmaligem Hören ist es fast unmöglich, auch nur einen Song oder eine Passage ins Gedächtnis zu rufen. Es bleibt außerdem das bei der letzten Rezension schon angemerkte Problem bei den Vocals. Die sind zwar gut, aber vom Stil her zu sehr Casting-Show, um hier wirklich zu gefallen. Auf „Until The End“ wirken sie zudem etwas emotionslos. Die Growls retten da leider auch nicht mehr viel und wirken stellenweise sogar irgendwie deplatziert.

Insgesamt ein eher enttäuschendes Endergebnis, das irgendwie auch die Frage aufwirft, ob der Vorgänger vielleicht etwas zu gut bewertet wurde. Daran lässt sich jetzt nichts mehr ändern, bei „Until The End“ müssten sich ELEINE aber mit weniger zufriedengeben.

16.02.2018

headbanging herbivore with a camera

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