Exalter - Persecution Automated

Review

KURZ NOTIERT

“Made in Bangladesh” gilt in den hiesigen Breitengraden nicht unbedingt als Qualitätssiegel. EXALTER aus ebenjenem Land juckt das allerdings herzlich wenig. Das Duo knüppelt auf seinem Debütalbum “Persecution Atomated” astreinen old school Thrash mit deutlicher SLAYER-Kante. Nach einem kurzen Intro, gibt es mit dem geschmackvoll betitelten “Holocaust Ahead” noch ein langsames Instrumentalstück. Anschließend regiert aber High-Speed-Thrash in bester Totschläger-Manier. Vom fiesen Riffing über die kratzigen Shouts geben EXALTER alles, um die seeliegen Zeiten von “Hell Awaits” und “Show No Mercy” wieder heraufzubeschwören. Dem schließt sich die Produktion an. Die Schreit nämlich “Proberaumaufnahme” an allen Ecken und Enden. Soll heißen: “Persecution Automated” klingt roh und ungeschliffen. Das passt zum Songmaterial wie der Arsch auf Eimer. Nur das Schlagzeug hätte – trotz allem Rumpelcharme – etwas mehr Schmackes vertragen können. Wem “Repentless” oder “World Painted Blood” nicht getaugt haben, der findet in EXALTER trotzdem eine lohnenswerte Alternative.

21.01.2018

"Irgendeiner wartet immer."

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