Kayo Dot - Blasphemy

Review

KURZ NOTIERT

Jason Byron ist zwar technisch gesehen nicht mehr Mitglied bei KAYO DOT, hat für deren neues Album „Blasphemy“ jedoch wieder die Lyrics geschrieben bzw. das Konzept hinter den Songs entworfen, in dem es im weiteren Sinne um Habgier geht. Bandkopf Toby Driver hat diese Idee musikalisch mit experimenteller, zum Teil schräger Klangkunst umgesetzt. Dazu gehören scharfkantige, gerne auch mal dissonante Electronica ebenso wie die verträumten Post-Rock-Vibes, die sich wie der auf dem Cover zu sehende Nebel durch das Album ziehen.

Das gelingt KAYO DOT auf „Blasphemy“ im Grunde auch ganz gut. Nur fehlt den Songs durch die starke, atmosphärische Einfärbung oft die Dringlichkeit, sodass die Tracks gerne mal etwas ziel- und zwanglos vor sich hin mäandrieren. Wobei zum Beispiel ein „The Something Opal“ etwas zackiger auf den Punkt kommt als ein „Turbine, Hook And Haul“. Dabei bietet die Band aber immerhin zum Teil bizarr schöne Klanglandschaften, sodass „Blasphemy“ in jedem Falle ein angenehm zu hörendes, experimentelles Werk geworden ist.

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28.09.2019

Sitzt, passt, wackelt, hat Luft.

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