There's A Light - For What May I Hope? For What Must We Hope?

Review

THERE’S A LIGHT machen es uns mit „For What May I Hope? For What Must We Hope?“ nicht gerade einfach. Die Combo aus Deutschland verzaubert mit vielschichtigem Post-Metal und einer einnehmenden Atmosphäre. Doch um das Werk vollkommen zu begreifen, benötigt man viel Zeit.

„For What May I Hope? For What Must We Hope?“ zieht sich zunächst

Post-Rock beziehungsweise Post-Metal ist dafür bekannt, viel Energie in den Atmosphärenaufbau zu stecken. Auch THERE’S A LIGHT verfolgen dieses Konzept und setzen auf mehrere Longtracks, die mit Überraschungen sparsam umgehen. Was nicht bedeutet, dass die Combo nicht doch ein paar Tricks in der Hinterhand hat.

“Fear Keeps Pace With Hope“ startet seicht. Zu beruhigenden Gitarrenklängen gesellen sich Synthies und Drums. Der Bass besitzt Durchschlagskraft, hält sich aber bedeckt im Hintergrund und schlägt zwischendurch wie ein Blitz in das musikalische Aufgebot ein. So gibt es Tempo- als auch Stimmungswechsel. In der letzten Hälfte blüht der Song bombastisch auf und überwältigt einen mit seiner ganzen Kraft.

Gesang setzt die Truppe nur vereinzelt ein. “Be Brave Fragile Heart“ ist hierfür eines der wenigen Beispiele. Allerdings überzeugt der an dieser Stelle nicht. Das Stück birgt wenig Abwechslung. Auch den Riffs fehlt es an Melodien. Bei über sieben Minuten Spielzeit fällt es deswegen schwer, sich dem Song hinzugeben.

THERE’S A LIGHT bleiben nicht konstant

“Even In The Darkest Place“ steht dazu im direkten Kontrast und gibt sich der puren Härte des Post-Metals hin. Teilweise kommen progressive Bassriffs zum Einsatz. Doch “Within The Tides“ schafft es nicht, aus sich herauszukommen und lässt den Spannungsbogen stagnieren. Auch Momente, die einen Break ankündigen, laufen schließlich ins Leere.

“Like The Earth Orbits Sun“ sticht mit seiner Melodramatik heraus. So hebt sich die Truppe vom Vorgänger “A Long Lost Silence“ ab und erinnert stellenweise an GOD IS AN ASTRONAUT.

Stellen THERE’S A LIGHT Quantität über Qualität? Nein, nicht unbedingt. Ein paar Ansätze sind sicherlich ausbaufähig, doch Songs wie “Elpis“ oder “Even In The Darkest Place“ bringen frischen Wind ins Post-Metal-Genre.  THERE’S A LIGHT müssen sich keineswegs verstecken und beweisen viel Kreativität.

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13.12.2021

Der metal.de Serviervorschlag

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