Vulcano - Eye In Hell

Review

Nächstes Jahr feiern VULCANO ihr 40. Bandjubiläum. Die Brasilianer haben trotz einer mehrjährigen Pause zwischendrin unzählige Bands beeinflusst und sind sich nicht zu schade, immer noch um die Welt zu reisen und teilweise vor nur einer Handvoll Fans aufzutreten. Einerseits Inspiration für viele, andererseits sträflich unterbewertet.

Vier Jahrzehnte VULCANO

1981 gegründet, haben VULCANO mit dem mittlerweile weißhaarigen Gitarristen Zhema Rodero nur noch ein Gründungsmitglied an Bord. Ein Gründungsmitglied, das mittlerweile auch schon die 60 überschritten hat, aber immer noch die Zügel einer Band in der Hand hält, die sich über die Jahre immer wieder frisches Blut verpasst hat. Im letzten Jahr stieß der mehr als 30 Jahre jüngere Schlagzeuger Bruno Conrado zur Band.

„Eye in Hell“ ist das elfte Album der Band, die zwischen 1990 und 2014 inaktiv war und in den Jahren nichts veröffentlicht hat. Aber bis auf einen leicht angepassten Sound, könnte das Album auch Anfang der Neunziger Jahre erschienen sein. VULCANO rumpeln noch immer im Black/Thrash/Death-Metal-Mix wie zu Beginn der Band. Wenn das Tempo fällt, kommen Erinnerungen an SODOM hoch. Bei den Riffs muss man an SLAYER, POSSESSED, DEATH ANGEL oder auch VENOM denken. Hier wurde nicht abgekupfert, hier regiert das Original. Denn wie 1981, so wird auch 2020 böse in das Mikro gekeift und die (nicht nur) in Brasilien allgegenwärtige Kirche verflucht. Musikalisch regiert der schwarzmetallische Thrash der Achtziger mit leichten Ausflügen in den Death Metal. Rasante Riffs und Tempowechsel prägen seit je die Musik der Brasilianer.

„Eye In Hell“ ist relevant.

VULCANO haben es in den letzten Jahren immer wieder geschafft, musikalisch präsent zu bleiben, nichts von dem alten Spirit einzubüßen und ihn aktuell zu halten. Sie wären eine der ganz wenigen Bands, denen es gelingen würde, sich auch im fünften Jahrzehnt der Bandgeschichte treu zu bleiben und musikalisch relevant zu sein. Nächstes Jahr ist es soweit.

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13.04.2020

Schuld ist man immer nur selbst, alles andere ist Feigheit.

Der metal.de Serviervorschlag

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