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Reviews der Band
Party.San Open Air - Die DVD - Das Party.San Open Air 2007

Party.San Open Air

"Die DVD - Das Party.San Open Air 2007"
DVD-Review, 5099 mal gelesen, 05.04.2008 Wertung 08/10

News der Band

15.05.2014

Nachdem ORCHID beim Party.San abgesagt haben, steht ein mehr als würdiger Ersatz bereit: ENTOMBED A.D. komplettieren das Billing. Kurz vorm...

09.05.2014

  Gute sowie schlechte Nachrichten hat derzeit das Party.San Open Air zu verkünden: ORCHID mussten ihren geplanten AUftritt absagen. Mit den...

29.01.2014

Es gibt Neuzugänge für das PARTY.SAN OPEN AIR 2014 zu vermelden: für das Festival in Schlotheim haben jetzt KREATOR zugesagt. Weiteren Thrash...

12.04.2013

Auch das Party.San (8. bis 10 August in Schlotheim) meldet Neuzugänge auf dem Billing. Bestätigt wurden heute HYPOCRISY, GRAVEYARD (die Spanier,...

03.12.2012

Das Billing für die 2013er Auflage des Party.San nimmt immer konkretere Formen an. Neu mit an Bord sind DESTRUCITION, COFFINS und BOMBS OF HADES....


Live-Reviews der Band
Der große Festivalbericht 2012
9872 mal gelesen, 20.09.2014
Der große Festivalbericht 2011
8868 mal gelesen, 20.09.2014
Der große Festivalbericht 2010
2970 mal gelesen, 20.09.2014
Der große Festivalbericht 2009
14266 mal gelesen, 20.09.2014

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DVD-Review

Die DVD - Das Party.San Metal Open Air 2009

Artikel veröffentlicht am 16.01.2011 | 1882 mal gelesen

Das Party.San hatte Grund zu feiern: 2009 wurde das 15. Festival ausgetragen, für die Veranstalter, Bands und vor allem die Fans ein mehr als geeigneter Anlass. Und zum mittlerweile siebten Mal erscheint einige Zeit später (diesmal reichlich spät) die passende DVD. Wieder ein Doppelpack, wieder randvoll.

Auf der ersten DVD befindet sich eine großzügige Auswahl an Bands und ihren Auftritten in chronologischer Reihenfolge. Ganze 31 Liveclips kann man sich in hervorragender Bild- und Tonqualität ansehen (dank Doublelayer-DVD!). An Kameras wurde nicht gespart, so dass man in den Genuss vielfältiger Perspektiven kommt, ob nun aus dem Graben, im Pit, auf der Bühne oder auch direkt beim Schlagzeuger. Dank der guten Schnittregie wirkt alles sehr dynamisch und lebendig, genau so, wie sich das für eine Metal-DVD gehört.

POSTMORTEM eröffnen das Festival mit Sirenengeheul und Kettensägengebretter, MARDUK nebeln ihren Sänger und Schlagzeuger bei "Baptism By Fire" komplett ein. Mit "Köld" erwischt man einen Hauch der intensiven und aus dem Rahmenprogramm herausstechenden Show der isländischen SÓLSTAFIR (leider bei Tageslicht). Niklas Kvarforth zeigt mit einer ausgiebigen Kotzeinlage, warum er beim Auftritt mit DEN SAAKALDTE trotz Whiskey nicht betrunken werden kann und lässt sich die Sonne auf die Bierwampe scheinen. Noch ein paar Jahre, und aus ihm könnte eine Art GG Allin des Black Metal werden (ein Verdacht, der sich im späteren Interview noch bestätigt). Der Schlagzeuger von BENEATH THE MASSACRE sieht so entspannt aus wie beim Nachmittagstee, ganz im Gegensatz zum Sänger, der sich wirklich die Seele aus dem Leib brüllt. Bei ROTTEN SOUND bebt buchstäblich die Bühne und beim nächtlichen Auftritt von DARK FUNERAL scheinen sich nahezu alle Festivalbesucher vor der Bühne versammelt zu haben.

Auf der Rückseite bedauert man das Nichtvorhandensein einiger Bands, was jedoch nicht zu Lasten der Veranstalter geht sondern ganz einfach dran liegt, dass die fehlenden Bands ihre Auftritte nicht zur Weiterverwertung auf dieser DVD freigegeben hatten. Somit muss man auf Clips von GLORIOR BELLI, BRUJERIA, DAATH, EXMORTUS, DESTRÖYER 666, AZARATH und SATYRICON verzichten, was aufgrund der vorhandenen Menge ein verschmerzbarer Verlust ist.

DVD Nummer 2 beinhaltet eine einstündige Dokumentation, ebenfalls chronologisch angelegt, von den ersten Aufbauten bis zur Räumung des Geländes ein paar Tage später. Dazwischen gibt es einen gut abgestimmten Mix von Interviews und Live-Eindrücken, sowie Aufnahmen aus dem Backstagebereich. Die Kameraleute gehen auf Tuchfühlung mit dem Publikum, und lässt die Fans genau wie die Bands gleichberechtigt zu Wort kommen. Zwei Eindrücke stechen vor allem heraus: Da wäre der Veranstaltungsort Bad Berka, welcher sich als genauso aufgeschlossen und "metallisch" präsentiert wie Wacken. Und wenn es einen kleinsten gemeinsamen Nenner bei Bands und Fans gibt, dann die hohe Meinung über die familiäre Atmosphäre eines Festivals, welches nicht wachsen muss, das immer noch mit einer Bühne auskommt und was bei allen Besuchern einen besonderen Platz im Herz eingenommen hat. Wie sagte es ein Fan so schön: Es fühlt sich an wie "nach Hause kommen".


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