Pigskin - The Never Ending Black

Review

Tja, was soll man zu einer Platte wie “The Neverending Black” sagen? Es hört nie auf, Metal bleibt Metal, und PIGSKIN, für all jene, die die Schweizer bereits kennen, machen genau das, was sie am besten können. Und vielleicht ist das ein Grund, warum mir ihr drittes Album immer noch besser ins Ohr geht, als der drölfzehntausendste Metalcore-Verschnitt im 21. Jahrhundert. PIGSKIN spielen seit jeher groovig thrashenden Metal, in den 90ern zuhause und mit Hardcore veredelt. Markantes, hartes Riffing, stampfendes Midtempo mit regelmäßigen, flotten Einlagen und Shouter-Vocals.

Ihr alter Bekannter V.O. Pulver (GURD) war wieder an den Reglern, und hat der Band erneut ein amtliches Brett beschert. So ist man das von ihnen gewöhnt, und auch auf “The Never Ending Black” gibt es keine Experimente. Die zehn Songs gehen gut ins Ohr, aber nicht, um sich dort dauerhaft festzusetzen, dazu fehlt es an Frische und einfach Originalität. Das spielt im Pit keine Rolle – live hauen PIGSKIN damit sicherlich genau in die richtige Kerbe. Einen Innovationspreis gewinnen sie nicht, aber Spass machts trotzdem. PIGSKIN spielen ihren Thrashcore-Stiefel, instrumental absolut überzeugend, und sehen dabei immer noch besser aus als jüngere Metalcore-Bands, weil sie einfach unverkrampfter rüberkommmen. Ob das allerdings ausreicht, um sich das Album auch ins Regal zu stellen, wissen wohl nur Die-Hard-Fans ganz genau.

07.01.2011

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