The Howl - Death In Your Coffee

Review

Thrash-Metal-Bands gibt es heutzutage wie Sand am Meer. Es gibt gute, es gibt schlechte, es gibt kopierende und es gibt durchschnittliche – wozu sich auch THE HOWL gesellen, welche mit “Death In Your Coffee” ihr Drittwerk vorlegen.

THE HOWL stammen aus Finnland, haben sich 1998 gegründet und wie man den Rezensionen zu “Skins Of Our Backs” von 2010 und “Loose Ends” von 2012 entnehmen kann, ist die Band sich treu geblieben. Die Finnen spielen auf ihrem dritten Album grundsoliden Thrash Metal, bei dem es zwar wenig zu Meckern gibt, der aber auch niemanden vom Hocker reißt. “How I Found Jesus Jr.” ist der Name des Openers und dieser gibt die Marschrichtung vor, der auch (fast) das ganze Album folgt: Auf einen groovenden Midtempo-Part folgt schnelles Gebolze und Sänger Hannu Lindholm brüllt angepisst ins Mikro – wobei sein Gesang zum Teil guttural vorgetragen wird und mit Screams aufwartet.

So geht es auch auf dem Rest von “Death In Your Coffee” weiter. “Hordak” – das sechste Stück – startet mit einem stimmigen Anfangsriff, verliert sich darauf aber in konfuses Geknüppel. Stücke wie “Folsom Faggots” lassen dagegen aufhorchen. Durch seinen tödlichen Groove, den passenden Gesang und seinen ausgefallenen und überraschenden Endpart entwickelt sich “Folsom Faggots” zum Highlight der Platte. Auch Song nummer sieben – “The Worst Pain You Feel” – kann überraschen. Mit einem akustischen, atmosphärischen Intro schafft “The Worst Pain You Feel” eine nette Atmosphäre und das folgende Low-Tempo-Riff wirkt durchdacht und stimmig. Ansonsten sorgen THE HOWL aber nicht für feuchte Augen.

Fazit: Durch atmosphärische Momente und manch gelungener Nummer ist “Death In Your Coffee” ein Werk, das man sich durchaus anhören kann – größtenteils agieren THE HOWL jedoch im Einheitsbrei und bleiben eher irrelevant.

23.04.2015

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