Between The Buried And Me - Alaska

Review

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Mit „Alaska“ legen BETWEEN THE BURIED AND ME an Wut, Präzision, Manie, Ideenreichtum, Verspieltheit und Spaß zu – und das bis ins Extreme. Highspeed-Parts, abgelöst von fettesten Brechern, die an anderer Stelle umgekehrt, ein Brüller vom Stapel lassen, der seine Stimmbänder den härtesten Torturen unterzieht und immer wieder diese Gitarrenriffs und -licks, die einem das dickste Grinsen ins Gesicht schießen lassen, nur um einen kurz darauf wieder die Mähne schütteln zu lassen. Viele Breaks, krasse Rhythmusverschiebungen und ganz viele Spiel-Elemente, die allerdings immer gekonnt und sinnvoll zusammengesetzt werden, sorgen für eine aufregende Musikreise, auf der es viel, sehr viel zum Entdecken gibt. Neben voller Energie und Power Krachern werden uns auch langsamere Nummern, wie z.B. „Selkies: The Endless Obsession“ angeboten, die sowohl durch technische Klasse, als auch atmosphärische Melodien zu begeistern wissen und ein anderes, sensibles Gesicht der Musiker zeigen. Teilweise finden sich reinrassige instrumentale Passagen in denen abermals klar wird, dass man sich von stumpfen Power Akkorden nicht übermäßig einnehmen lassen möchte, auf der anderen Seite wird dieses Gefühl durch Parts, die mit ihren wunderbaren Melodien wirklich unter die Haut gehen, aufgelockert.„Alaska“ gehört zu den Alben, bei dem aufgrund seiner Komplexität und Varietät die Tracks nicht direkt hängen bleiben. Es lohnt sich aber, intensiver zuzuhören und neben dem abwechslungsreichen und absolut durchdachten Songaufbau findet man auch schon fast die poppigen, ohrwurmverdächtigen Gesangseinlagen, die auch zu glänzen wissen. BETWEEN THE BURIED AND ME schaffen es, mit diesem Album sicher in die Metalcore-Oberliga. „Alaska“ macht einfach Spaß!

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28.10.2005

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4 Kommentare zu Between The Buried And Me - Alaska

  1. anonymus sagt:

    BTBAM machen immer noch Musik für Anstaltsinsassen und andere Geisteskranke, aber das leider ohne Sinn und Konzept. Was in der Kritik als Vielseitigkeit gelobt wird, ist meines Erachtens nach stupide Beliebigkeit. Sowas wie einen roten Faden finde ich bei dieser Band nicht, deshalb ist dieser Scheiss imo schlicht abzulehnen. Da können hin und wieder auch noch so hübsche Melodien aufblitzen, das nützt mir auch nichts, wenn da kein anständiger Song drum herum gebaut ist…

  2. Anonymous sagt:

    Also ich finde die neue BtBaM genauso genial, wie die Vorscheiben. Über Geschmack lässt sich ja vortrefflich streiten, aber 0 Punkte würde ich höchstens AOK geben, und das ist auch schon zu amüsant für so eine miese Wertung.
    Aber mal zum Album:
    Die Band bewegt sich zwischen Blast-Beat und klassischer Gitarre mit beängstigender Gewandtheit. Für ungeübte, und vor allem intolerante Ohren mag sich das wie absolutes Krach-Chaos anhören. Aber ich persönlich kann gar nicht anders, als ab und an mal kräftig zu grinsen, ob soviel Krankheit (Genialität). Diese Scheibe lässt alles links liegen, was im extremen Sektor in letzter Zeit so rausgekommen ist. Auch die ja eh superben Red Chord machen sich neben diesem "Muskel-Protz" wie ausgemachte Weicheier.
    Einziger Kritikpunkt:
    Mir fehlen die mehrstimmigen Refrains von der Debut-Scheibe, die waren das Tüpfelchen auf dem i.
    Aspieltips: Hm, am Besten im Stück konsumieren, da sonst schwer nachzuvollziehen, und unbekömmlich.

    9/10
  3. narrenkappe sagt:

    und, wie sollte es anders sein, wieder ein großartiger output von BTBAM. die nicht mehr ganz so sperrige art im vergleich zum vörgänger tut dem hörgenuss keinen abbruch, im gegenteil, vielmehr wurde ein guter kompromiss aus eingängiger mucke, die man sich täglich anhören kann und dem kreativen chaos des vorgängers gefunden, so ließ man doch noch reichlich ecken und kanten, an denen man sich stoßen kann über, um nicht, wie die einst vielversprechenden FATA, ins belanglose 08/15 metalcore gedüdel abzudriften…

    9/10
  4. Anonymous sagt:

    Das erste Album von BTBAM ist und bleibt
    einfach das Beste was die Band je gemacht.
    Schon auf dem zweiten Album waren mir
    BTBAM einfach zu sperrig und bis auf
    Mordecai war auch nichts Melodisches
    dabei (bis auf den "Emo" Song).
    Mit Alaska hat die Band wohl langsam zu
    ihrem Stil gefunden, nur leider fehlen
    da die Gänsehaut Momente die ich noch
    beim ersten Album hatte.
    Alles in allem sehr guter Metal "was auch
    immer". Technisch brilliant und fett
    bis zum Ende nur leider ohne die
    Momente die die Band so groß gemacht haben.

    7/10