Delain - Lucidity

Review

Galerie mit 18 Bildern: Delain auf dem Summer Breeze Open Air 2017

Martijn Westerholt war fünf lange Jahre Keyboarder von WITHIN TEMPTATION, als er dann aufgrund einer chronischen Krankheit nicht mehr den eigentlichen Durchbruch erleben konnte. Er musste die Band zwangsweise verlassen. Als es ihm wieder besser ging, war sein Platz bereits besetzt und er machte sich an Eigenkreationen. Von Tag zu Tag wurden diese immer besser und er stellte sich eine Wunschliste talentierter Musiker zusammen, mit denen er sein neues Projekt durchziehen wollte. Er nannte es DELAIN, inspiriert vom Kingdom of Delain aus Stephan King´s „The Eyes of the Dragon“.

“Lucidity” heißt nun das Debüt dieser neuen Combo, für die Martijn den NIGHTWISH-Bassisten, Sängerin LIV KRISTINE, Drummer Arien van Weezenbeek (GOD DETHRONED) sowie den Sänger und Gitarristen von ex-ORPHANAGE und noch einige andere bekannte Größen engagieren konnte.

Musikalisch gesehen bieten DELAIN einen gut gemischten Mix aus allen Stilelementen des Gothicgenres. Markante Keyboards, charakteristisch für DALAIN, bombastische Chöre oder die stetigen Tempowechsel gehören ebenso zum Repertoire wie die ultraschweren Gitarren und die einzigeartigen Melodien.

In Szene gesetzt wurde das ganze Material von keinem geringeren als Oliver Philipps, der auch schon bei OPETH, RAMMSTEIN und DARK FUNERAL an den Reglern saß. „Lucidity“ wurde bereits 2006 in Holland veröffentlicht und stieg umgehend auf Platz 43 ein. Ein verdienter Zwischensieg von Martijn Westerholt, der sich damit einen Traum verwirklicht hat. Auch ein zweites Album mit den gleichen Musikern ist bereits in Planung.

Fazit: DELAIN haben mit „Lucidity“ ein facettenreiches Album am Start. Auch wenn stilistisch nichts Neues geboten wird, so sorgen die gelungenen Arrangements für ein gut ausgeglichenes, abwechslungsreiches Album. Gothicfans können hier nichts falsch machen, wenn auch keine wirklich neuen Akzente im Genre gesetzt werden.

18.09.2007

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5 Kommentare zu Delain - Lucidity

  1. Anonymous sagt:

    Ich kenne das Album nicht und werte mit einer neutralen 5 (die hier für gar keine Wertung steht), denn diese Rezension kann ich nicht unkommentiert lassen. Zitat:
    "�Lucidity� heißt nun das Debüt dieser neuen Combo, für die Martijn den NIGHTWISH-Bassisten, Sängerin LIV KRISTINE, Drummer Arien van Weezenbeek (GOD DETHRONED) sowie den Sänger und Gitarristen von ex-ORPHANAGE und noch einige andere bekannte Größen engagieren konnte."

    Der Bassist von Nightwish hat auch einen Namen, genau wie der Gitarrist von Orphanage, wobei "von ex-Orphanage" reichlich blöd kling. Weiteres Zitat:
    "Musikalisch gesehen bieten DELAIN einen gut gemischten Mix aus allen Stilelementen des Gothicgenre´s."
    Autsch, dieses Deppenapostroph ist auch so ein Dorn im Auge. Mein Ratsschlag: Vorm Schreiben der nächsten Rezension nicht so viel trinken, dann klappt’s vielleicht.

    5/10
  2. Anonymous sagt:

    Ich habe Delain kürzlich live als Vorband von Within Temptation gesehen und wusste von der ersten Sekunde an: Hier wird kein Kaufreiz bestehen… höchstens Kotzreiz! Das hat sich mit jedem Song umso mehr verstärkt.
    Obwohl ich Bands wie Within Temptation sehr schätze und lange Zeit sehr viel Gothic Metal konsumiert habe, kann ich mit dieser Band absolut nix anfangen.
    Irgendwann muss doch diese "Uh-wir-kopieren-alle-Nightwish-Welle" oder die "Uh-wir-machen-herzlosen-Beauty&TheBeast-Goth-Metal-Welle",
    merkt ja eh keiner… aufhören!
    Diese Musikrichtung wird mit jeder Veröffentlichung der Art ausgelutschter und langweiliger!
    Spätestens beim Song "Frozen", hätte ich mit meiner sechsküpfigen Konzertbegleitung ABKLATSCH schreien müssen – fiel mir das englische Wort nur nicht ein, abgesehen davon hätten sie eh nix gehört.
    Ich sag nur: Verbrennt alle Delain Platten, buht sie bei den Konzerten aus, nehmt ihnen die Insturmente weg, stopft der Sängerin mit der gesichtlosen Stimme das Maul und rettet so den Gothic Metal!
    Mag sein, dass ich mir die einen oder anderen Feinde mache, aber mal ehrlich – schön sind ja die Klänge hin und wieder, doch schön ohne jegliche Innovation oder jeglichen Charakter ist doch pure SCHEIßE!

  3. Anonymous sagt:

    Allen Anhänger des rockigen Gothic Metals sei hier unbedingt ein Antesten empfohlen! Denn jeder sollte sich seine eigene Meinung bilden und eine Band, wie Delain haben es definitiv verdient. Die Songs gehen sofort ins Ohr, sind nett arrangiert und überzeugen auch nach vielen Durchläufen noch. Mir gefällt’s jedenfalls sehr gut und eine "Null-Wertung" zeigt ja wohl, dass hier jemand an seinem generellen Musik-Geschmack vorbei gekauft hat! 😉

    9/10
  4. hawa sagt:

    Ich kann nordmadr nur beipflichten! Eine CD zu bewerten ohne sie gehört zu haben entspricht nicht gerade einer fairen Bewertung. Da mag zwar jemand unter gleichem Himmel leben, aber nicht annähernd den gleichen Horizont haben.
    Nun zur CD! Wer Liebhaber des Gothic Metal ist, kommt hier voll auf seine Kosten. Charlotte Wessels(vocals)Stimme ist sinnlich und bezaubernd. Dazu rockige Gitarren gepaart mit vollen Synthie-klängen. Ähnlich bekannten Bands wie Evanescence,Whithin Temptation,Theatre of Tragedy…

    8/10
  5. gollum2000 sagt:

    Meine Wertungen zu den einzelnen Songs: Sever 9/10; Frozen 10/10; Silhouette Of A Dancer 9/10; No Compliance 8/10; See Me In Shadows 8/10; Shattered 10/10; The Gathering 10/10; Daylight Lucidity 9/10; Sleepwalkers Dream 10/10; A Day For Ghost 8/10; Pristine 10/10! Gesamtwertung: 9,2/10!

    9/10