Die Away - A Downright Lie

Review

Intimität und vertonte Emotionen sind Merkmale, die heutzutage nur noch selten in den Vordergrund rücken, wenn eine junge Band den gemeinsamen Weg in den Proberaum sucht. Vielmehr steht heute leider das unterbewusste Streben nach musikalischer Uniformität im Vordergrund.

DIE AWAY wagen bewusst den Schritt auf wenig ausgetretene Wege, jenseits jeder Gleichförmigkeit und positionieren sich genau da, wo tägliche Tragödien ihren Ursprung finden. Mit leichter KATATONIA-Attitüde pressen die drei Nachwuchsmelos Schwermut gleichberechtigt neben Wut in ein düsteres Soundgewand. Öffnet sich der Hörer dem Schaffen des Trios, wird dieser gefangen in den vertonten Kurzgeschichten einer Formation, die trotz ihrer jungen Jahre bereits Einiges zu erzählen hat.

Beeindruckt von diesem Potenzial und einem 2007 veröffentlichten Demo, ist es schließlich END OF GREEN-Fronter Michelle Darkness, der der 2004 gegründeten Formation mit Rat und Tat zur Seite steht. Ergebnis dieser äußerst fruchtbaren Konstellation ist das vorliegende Album „A Downright Lie“.

Mit diesem Erstlingswerk setzen die Jungs aus dem baden-württembergischen Reutlingen ein deutliches Ausrufezeichen und zeigen ihr Potenzial für tiefgreifende Kompositionen. In Zukunft dürfte die Band noch für Aufsehen in der Szene sorgen. Wer sich von den Qualitäten der Band überzeugen möchte, dem sei die anstehende, von metal.de präsentierte Support-Tour mit END OF GREEN wärmstens empfohlen.

Die Scheibe könnt ihr für 12 Euro direkt bei der Band ordern.

23.10.2010

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