Forest Of Shadows - Departure

Review

Vor über zwei Jahren hatte ich schon mal das Vergnügen, Euch das vielversprechende Debüt der talentierten Schweden zu präsentieren. Schon damals habe ich mir den Namen FOREST OF SHADOWS gemerkt und mit großer Spannung habe ich auf die erste Full-Length gewartet.

Fast drei Jahre hat es gedauert, bis Niclas Frohagen seine Sehnsüchte und sein unglaubliches Gespür für Melancholie musikalisch umgesetzt hat. Das neue Meisterwerk wirkt gereift und gewinnt an zusätzlicher Intensität. Untermauert von dunklen Klängen und wundervollen Passagen emaniert „Departure“ eine dicht gewebte Atmosphäre, die mit ihrem Schwermut etwas an WHILE HEAVEN WEPT erinnert.

Fünf angenehm traurige Kompositionen, die durch sanfte, gefühlvolle, voller Tiefe und aber auch Härte ausatmenden Melodien glänzen, wissen nicht selten eine Gänsehaut beim Hörer zu erzeugen. Die Gitarren entfalten Kraft, die der Gesamtstimmung noch mehr Ausdruck verleiht, während Sehnsucht, Trauer und Wut den Gesang prägen, der zwischen verträumten, einfühlsamen und stellenweise vor Schmerz schon fast blutenden cleanen Vocals und rohem, wildem Gegrunze wechselt.

FOREST OF SHADOWS offenbaren uns ein breites Spektrum am Melancholie und Dunkelheit…zerbrechlich, klagend, an den richtigen Stellen ordentlich hart & groovig, melodisch, und aber vor allem … wunderschön. Mit „Departure“ malen sie uns mit soundtechnischen Mitteln ein Bilderbuch an Eindrücken und Emotionen, die unter die Haut gehen, berühren, schmerzen, verzaubern und sich verdammt real anfühlen!

08.12.2004

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