Scour - Black

Review

KURZ NOTIERT

Die Supergroup SCOUR, bestehend aus ehemaligen Mitgliedern von CATTLE DECAPITATION, PIG DESTROYER, ANIMOSITY und dem mittlerweile subgenreübergreifend aktiven Phil Anselmo, veröffentlicht dieser Tage mit “Black“ die dritte EP innerhalb von vier Jahren. Stilistisch wird kompromissloser Black Metal mit stark schwedischer Schlagseite dargeboten, nicht selten erinnert insbesondere das rasend schnelle Drumming an einschlägige Szenegrößen wie DARK FUNERAL oder MARDUK. Durch die gesanglichen Versatzstücke aus dem Grindcore, insbesondere im verdammt starken, von heulenden Sirenen eingeläuteten Opener “Doom“ oder auch dem abschließenden “Subprime“, schaffen es die fünf Amis zumindest hin und wieder, sich von den genrespezifischen Konventionen loszusagen und etwas eigenständiger zu agieren. Leider gelingt dieses Unterfangen nicht durchweg. “Flames“ wagt sich zwar mit seinen vereinzelten Midtempo-Parts stellenweise aus der musikalisch unnachgiebig rasenden Komfortzone, gerät aber nicht zuletzt eben durch diese nicht ganz stimmig eingegliederten Übergänge in der dem Song zugrundeliegenden Geschwindigkeit und durch den uninspirierten, generischen Grundton zum schwächsten Song der EP. Des weiteren hat sich mit “Microbes“ ein an DIMMU BORGIR erinnerndes, orchestrales Grusel-Intermezzo auf “Black“ verirrt, welches sich leider überhaupt nicht in den sonst recht modern anmutenden Sound der anderen Stücke einfügen will. SCOUR zeigen sich in ihren unbarmherzigen, wütenden Momenten von ihrer stärksten Seite und machen auch genau in diesen Augenblicken Lust auf mehr schwarzmetallisches Gebolze mit grindiger Attitüde. Das Material auf “Black“ schürt die Erwartungen an die erste Langrille des Quintetts auf jeden Fall ungemein.

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22.11.2020

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2 Kommentare zu Scour - Black

  1. Gabbagandalf sagt:

    Schön schnell und brutal, so muss das sein! Wusste gar nicht, d. der Anselmo auch so singen kann, gute Arbeit!

    9/10
  2. elLargo sagt:

    😦… 🤯…!

    9/10