Goatkraft - Angel Slaughter

Review

Norwegen steht zweifelsohne für böse Musik, ist aber nicht gerade für War Metal bekannt. Genau den wollen GOATKRAFT auch in Skandinavien etablieren. Statt einsam oder im Krebsgang durch dichte Wälder zu gehen, holzt der Dreier lieber ab, was sich ihm in den Weg stellt. Statt die Kälte anzupreisen, legen GOATKRAFT mit „Angel Slaughter“ lieber ein Feuer; und zwar willkürlich, nicht nur an oder in der Nähe von Gotteshäusern. Die Marschrichtung heißt BLACK WITCHERY; das unterstreicht auch das am Ende der EP „Angel Slaughter“ platzierte Cover „Unholy Vengeance Of War“.

GOATKRAFT klingen mit „Angel Slaughter“ wie eine BLACK-WITCHERY-Coverband

Bei aller Liebe zur deutlich auf rohe Brutalität ausgelegten Krachmusik und bei allem Lob, ganz allgemein gesprochen, diesem durch und durch nicht-kommerziellen Bereich durch eigene schöpferische Kraft Ausdruck zu verleihen, müssen wir uns die einzelnen Komponenten anhören. Und im Fall von „Angel Slaughter“ von GOATKRAFT sind es ganz klar die Gitarren, die das Teil abwerten. Der extrem dumpfe Sound würde ja noch klargehen, würden darüber Riffs transportiert werden, die mindestens im Ansatz sowas wie Vorabgedanken offenbaren. Stattdessen klingen die Lieder a) äußerst identisch und b) dermaßen uninspiriert und stumpf, dass es schon mühsam ist, „Angel Slaughter“ trotz EP-Länge bis zum Schluss zu folgen. Weil der Rest passt und das Teil einen gewissen Charme hat, sind es noch vier Punkte.

04.04.2018

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