Zwei Jahre nach „Myths Of Fate“ kehren LEAVES‘ EYES zurück. Es ist kein neues Album geworden, sondern eine vier Songs starke EP, die ohne Instrumentals, Orchester-Versionen oder ähnliche Spielzeitstreckungen auskommt. Zudem ist es die erste Veröffentlichung der Symphonic-Metal-Band über ihr neues Label Reigning Phoenix Music.
LEAVES‘ EYES lassen es düster angehen
Abgesehen vom neuen Label hat sich nach der Veröffentlichung der letzten Studioscheibe das Besetzungskarussell gedreht: Neu am Bass ist Dominik Prykiel, an Gitarre und Schlagzeug besetzt Bandkopf Alexander Krull die Positionen mit seinen Kollegen Florian Ewert und Simon Škrlec von ATROCITY.
Für die musikalische Ausrichtung ist das nicht entscheidend, denn LEAVES‘ EYES sind und bleiben eine symphonische Metalband mit nordischem Einschlag. Auch auf der EP finden sich vier Stücke dieser Couleur, getragen von Krulls Orchestrierungen. Neben Elina Siiralas klarem Gesang steuert er einige Growls bei, um den Härtegrad zu halten.
Die vier Lieder klingen wie eine Mischung aus NIGHTWISH vor 25 Jahren und DELAIN mit Wikingerthematik. Besonders stark ist „Song Of Darkness“, wenn die EP Opulenz und Bombast erhöht – etwa am Ende von „Hall Of The Brave“. „Until The Last Day“ schlägt in eine ähnliche Kerbe und liefert solide LEAVES‘-EYES-Kost, bevor uns „Roots Eternal“ als Halbballade mit viel Pathos nach gut einer Viertelstunde entlässt.
„Song Of Darkness“ ist ein Symphonic-Snack
Mit ihrer neuen EP veröffentlichen LEAVES‘ EYES vier Lieder, die die aktuelle Spannbreite ihres Könnens zeigen und die neue Besetzung präsentieren. Auf dem Papier ändert sich mehr als im Klang – doch das stört nicht. Der Schuster bleibt bei seinen Leisten und „Song Of Darkness“ verkürzt die Wartezeit auf das nächste Studioalbum.




Leaves' Eyes - Song Of Darkness (EP CD Digipak)
Jannik Kleemann































Kommentare
Sag Deine Meinung!