Outworld (ITA) - Child Of Another World

Review

Es ist ja weltweit bekannt, dass aus Italien maximal eine Handvoll guter Metalbands kommt. Mir fallen da jetzt spontan SADIST, DOOMSWORD, THUNDERSTORM und BULLDOZER ein, ansonsten kommen aus diesem Land ja nur Trällerelsen wie RHAPSODY OF FIRE, LUCA TURILLI und ähnliches, die leider Gottes ja auch den Power Metal in Deutschland beeinflusst haben. Aber in diesem Fall habe ich mir wirklich gewünscht, es wären solche Trällerelsen, denn so eine gequirlte Scheiße wie diese Band hier habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gehört.
Schon wenn man das Booklet aufschlägt, sticht einem sofort ein wunderbares Bild ins Auge, auf dem sich Sänger/Keyboarder/Schlagzeugprogrammierer Lord Jian MGx4 (der bescheuerte Name passt im Übrigen zum Aussehen) mit Ninja-Schwert und Computermauskabel um den Hals, mit dem er sich wohl besser aufgehangen hätte, ablichten ließ – und Wolvie (dessen Eltern wahrscheinlich Geschwister waren und der wohl auch den letzten „Schnorres of the Year“-Preis in Verona oder Florenz gewonnen hat), der auf diesem Kleinod des Grauens Bass spielt, aber keine Gitarre. Und das ist der Punkt. Kein Mensch auf dieser Platte lässt sich dazu herab in den 6-saitigen Gartenzaun zu grabschen. Man muss wohl zugeben, das hätte dann wahrscheinlich aber auch nichts mehr geändert.

Gerne würde ich noch etwas über den Sound, das Feeling oder sonstige Höhepunkte des Albums berichten, aber die „Musik“ klingt einfach so, als würden Super-Nintendo-Fans mit zu viel Mozzarella im Bauch und einer kräftigen Chianti-Vergiftung versuchen THE KOVENANT nacheifern zu wollen, jedoch langt das musikalische Vermögen der Drei allenfalls für MARUSHA.
Was das musikalische Können und die Ausrichtung der Band betrifft, möchte ich auch gerne das „Dark Of The Night“-Magazin zitieren, die ein Review über das erste Album geschrieben haben: „If like me, you are a fan of industrial-tinged techno, then this CD is definitely for you.“ – nun, Industrial- und Techno-Fan bin ich nun definitiv nicht, aber 1. wird die CD als „Cyber Metal“ proklamiert, ohje, schon wieder eine neue Schublade, und 2. finde ich die Schlümpfe-Mega-Hitparade seit mindestens 18 Jahren schon nicht mehr gut…

Als Fazit kann ich nur noch sagen: was auf dieser Platte verbrochen wurde, kommt dabei raus, wenn Leute in khakifarbenem Safari-Outfit und mit Italiano-Macho-Sonnenbrille, die sich auf der Loveparade zudröhnen und den kleinen Vampir kreischen, versuchen in einem Anflug von Größenwahn Musik zu machen, und das dann auch noch auf CD bannen.
Also: jeder, der auf Verstümmelung, Herzstillstand und Schlaganfälle, hervorgerufen durch schlechte Musik, steht, sollte zugreifen. Allen Anderen empfehle ich, sich sogar das Reinhören zu ersparen.
Nun zur Wertung: Minuspunkte gibt’s hier ja leider nicht [har har, das stimmt so auch wieder nicht! – Chefred.], aber da Null gleich nüschts ist, gebe ich großzügige

04.07.2007

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2 Kommentare zu Outworld (ITA) - Child Of Another World

  1. -prophecy- sagt:

    Ok, ich nehm die CD!!

    5/10
  2. Anonymous sagt:

    Sorry, aber das Review ist ja mal unterste Schublade. Ohne die Musik gehört zu haben – die Musik mag ja noch so grauenhaft sein – aber dieses Review ist einfach eine endlose Aneinanderreihung inhaltloser Lästereien und Beleidigungen nebst Wiederholungen darüber, wie scheiße nun auch wieder die Mucke sei. Mit Verlaub, liebe Janine, das hat der Leser schon nach wenigen Zeilen verstanden. Kommentare wie "…Computermauskabel um den Hals, mit dem er sich wohl besser aufgehangen hätte…" oder "…dessen Eltern wahrscheinlich Geschwister waren…" sind einfach nur lächerlich und dieses Metal-Mags nun wirklich nicht wert. Vielleicht geht die Chefred in Zukunft mal etwas kritischer mit dem Stil gerade der "Neuen" um, denn jeden Dreck in unterster Forumsqualität sollte man nun wirklich nicht offiziell als metal.de-Review online stellen.

    5/10