Source Of Sorrow - Road To Ruin

Review

„Road To Ruin“ ist das Debutalbum der nordrhein-westfälischen Band SOURCE OF SORROW. Die Truppe, die eigentlich schon 2000 gegründet wurde, in der jetzigen Besetzung aber erst seit 2007 zusammenspielt, ist im modernen Melodic Metal beheimatet. Elemente aus dem Alternative Rock und eine leicht melancholische Note des Dark Rock fließen ebenfalls noch in den Sound ein.

Während SOURCE OF SORROW technisch keinen Anlass zur Kritik geben, ist das Songwriting auf „Road To Ruin“ allerdings fast ausschließlich nur durchschnittlich. Viele der Stücke plättschern recht eindruckslos vor sich hin, die Riffs klingen oft ähnlich und der etwas emotional angehauchte Gesang von Ramon kann auch nicht unbedingt für Abwechslung sorgen. Dabei sind offensichtlich die stimmlichen Möglichkeiten für mehr Variation vorhanden.
Den Songs fehlen Hooklines und Melodien, an die man sich später wieder erinnert. Rein von den Konstrukten sind das vielschichtige „Self Made Scars“, das eingängige „Neverending Fall“ und der geradlinige Rausschmeißer „If Looks Could Kill“ die besten Stücke. Als richtige Anspieltipps würde ich sie aber nicht bezeichnen.

Mit diesen recht einförmigen Kompositionen, die so gar keine auffälligen oder mitreißenden Augenblicke aufweisen, werden SOURCE OF SORROW kaum ins Augenmerk der Öffentlichkeit treten könen. Die Band sollte noch eine klarere Linie finden und Alternative-Einflüsse am besten beiseite lassen – oder komplett auf diese Seite wechseln. Dieser Mixtur fehlt jedenfalls der Reiz.
Da die Band auch keine wirklich schlechten Songs schreibt und aufgrund einer guten handwerklichen Leistung kann ich für „Road To Ruin“ fünf Punkte vergeben. Mehr ist leider nicht drin.

28.10.2010

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