Die persönliche Top 10 von ...
Halfdan, Bassist und Songwriter bei GALGE

Special

Halfdan, Bassist und Songwriter bei GALGE

Größte musikalische Einflüsse

Wenn ich drei Bands auswählen müsste (spontan aus dem Kopf), die den größten Einfluss auf meine musikalische Entwicklung hatten, wären das PINK FLOYD, TOOL und GORGUTS. Viele andere Künstler haben mich ebenfalls inspiriert, aber diese drei haben besonders stark geprägt, was mich musikalisch anspricht. Storytelling, Progressivität und technische Raffinesse sind Dinge, zu denen ich beim Musikhören besonders hingezogen werde – und genau diese Eigenschaften möchte ich auch in meine eigene Musik einbauen. Diese Bands verkörpern das für mich perfekt.

Lieblingsalben:

PINK FLOYD – The Wall

TOOL – Lateralus

GORGUTS – Colored Sands

Hier sind 10 Songs, die ich im Moment viel höre und inspirierend finde:

Halfdan von GALGE – playlist by metal.de | Spotify

DEFTONES – „Milk of the Madonna“

Ich war ziemlich gehypt, als ich erfahren habe, dass DEFTONES ein neues Album veröffentlichen. Die erste Single mochte ich schon, aber diese zweite ist für mich gerade extrem süchtig machend.

ORANSSI PAZUZU – „Valotus“

Das Album „Muuntautuja“ von ORANSSI PAZUZU (ja, ich habe die Schreibweise gegoogelt) ist eines der verrücktesten Alben, die ich je gehört habe, und „Valotus“ ist mein Lieblingssong daraus. Coole, eingängige Riffs sucht man hier vergeblich, aber die Art und Weise, wie die Band Klanglandschaften aufbaut und mit Noise experimentiert, ist einfach unglaublich. Und der Drop nach etwa sechs Minuten jagt mir jedes Mal einen ordentlichen Schrecken ein.

PILE – „Texas“

Sehr coole Gitarrenarbeit. Ich glaube nicht, dass die linke und rechte Gitarre jemals dasselbe spielen. Alles wird so aggressiv gespielt, als wollten sie mit jedem Anschlag die Saiten zerreißen. Es fühlt sich roh und schwer an.

SUNLESS – „Atramentous“

SUNLESS ist wahrscheinlich meine Lieblings-Metalband. Ihr Sound fühlt sich an, als würde man in einem Sturm aus unterschiedlichen Noten stehen, die alle um Aufmerksamkeit kämpfen und sich trotzdem auf seltsame Weise harmonisch ergänzen. Es ist verwirrend, aber wunderschön, und aktuell bringt der Song „Atramentous“ diese Dichotomie am besten auf den Punkt. Überall finden sich hypnotische rhythmische Muster und bezaubernde kleine Melodien, und genau in dem Moment, in dem man sie richtig greifen will, werden sie wieder abgeschnitten. Es ist wie ein Traum.
Und obwohl die Musik sehr technisch ist, habe ich nie das Gefühl, dass sie in die Falle „Technik über Substanz“ tappen.

MICHAEL JACKSON – „Blood on the Dance Floor“

Ich habe in letzter Zeit viele Biere mit einem meiner alten Musiknerd-Freunde getrunken, und wir haben dabei viel MICHAEL JACKSON gehört. Das hat unsere Freundschaft irgendwie wieder neu entfacht.
Und es ist einfach ein Banger. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

IMPERIAL TRIUMPHANT – „Lexington Delirium“

Normalerweise mag ich Jazz und Metal lieber getrennt, aber diese Band macht mit dieser Genre-Kombination wirklich etwas Besonderes. Mir gefällt auch sehr, wie die Instrumente klingen. Der Sound ist komplett frei von dieser typischen djentigen Imagine-Dragons-Core-Produktion. Es klingt wirklich nach Menschen, die organisch miteinander spielen – und das ist extrem erfrischend. Als Metal-Bassist schätze ich besonders, was der Bass in diesem Song macht. Die Bassarbeit ist einfallsreich und sehr präsent im Mix.
Ich habe sie letzte Woche live gesehen. Absolut großartig!

QUEENS OF THE STONE AGE – „Everybody Knows That You’re Insane“

Ich war vor Kurzem nachts auf einer Party im Wald, und wir sind zu diesem Song komplett eskaliert. Gute Zeiten.
Das langsame Noir-Desert-Rock-Intro zieht mich jedes Mal sofort in seinen Bann, und der unaufhaltsame Hardrock-Refrain bringt mich immer zum Grinsen. QUEENS OF THE STONE AGE sind außerdem eine der für mich am besten klingenden Rockbands überhaupt – mit diesen trockenen, mittenbetonten Gitarrensounds, die ihnen eine ganz eigene Atmosphäre verleihen. Jedes Instrument ist klar im Mix und voller Persönlichkeit. Es ist schwer zu beschreiben – es fühlt sich an, als läge ein alter, staubiger Teppich über allem, und trotzdem spürt man die meisterhafte Arbeit darunter ganz deutlich.

HVALFUGL / WHO KILLED BAMBI – „Svævende Lys“

Hier findet sich keine Spur von Härte. Ich höre das Album „Drømme“ von HVALFUGL und WHO KILLED BAMBI ungefähr einmal pro Woche. Alle Songs wirken ruhig und unaufgeregt, und „Svævende Lys“ ist mein Favorit.

NAILS – „Savage Intolerance“

Niemand kommt an NAILS heran. Sie sind personifizierte Wut. Ich habe absolut keine Ahnung, wie sie Musik schreiben, die so aggressiv klingt. Großartiges Zeug. „Savage Intolerance“ ist der NAILS-Song, den ich in letzter Zeit am häufigsten gehört habe, und jedes Mal, wenn er endet, springe ich sofort wieder zur Stelle um etwa 1:00 zurück. Dieser Drop!

BOB DYLAN – „Masters of War“

Großartige Lyrics und eine ebenso beeindruckende Gesangsleistung – und aktueller denn je.

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23.02.2026

"HINTER DIR! EIN DREIKÖPFIGER AFFE!" - Guybrush Threepwood

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