Die persönliche Top 10 von ...
Halfdan, Bassist und Songwriter bei GALGE

Special

Ihr seid neugierig und möchtet wissen, welche Musik bei Musikern verschiedenster Metal-Subgenres zuhause rauf und runter läuft? Dann seid ihr bei diesem wachsenden Artikel genau richtig! In wöchentlichen Abständen werden euch Bandmitglieder immer wieder wechselnder Bands ihre persönliche Top 10 präsentieren und damit vielleicht auch Einblicke in ihre musikalischen Einflüsse geben.
Damit ihr nicht nur lesen müsst, haben wir euch jeweils auch eine Spotify-Playlist vorbereitet. Schaut mal auf unserem Account vorbei und folgt uns.

Heute neu dabei:

Seite 4: Halfdan von GALGE

 

Bisher veröffentlich:

Seite 2: Archiv (2024, 2025)
Seite 3: Stu Folsom von SPIRITWORLD

2025 veröffentlichte TOP 10:

Seite 3: Yannick von PALEFACE SWISS
Seite 4: Yorck Segatz von SODOM
Seite 5: Hannes, Drummer von URZA
Seite 6: Marcus Jidell von AVATARIUM
Seite 7: James Spence, Keyboardspieler, Sänger von ROLO TOMASSI
Seite 8: Chris Boltendahl, Sänger von GRAVE DIGGER
Seite 9: André Ebert, Gitarrist von BIRD COCAINE
Seite 10: Björn Strid von THE NIGHT FLIGHT ORCHESTRA, SOILWORK
Seite 11: Dominik Rothe, Gitarrist bei TASKFORCE TOXICATOR und DARKNESS
Seite 12: Adrian Thessenvitz, Gitarrist bei AD INFINITUM
Seite 13: Nicolai Lindegaard, Gitarrist von LIFESICK
Seite 14: Johan Lindstrand, Sänger von THE CROWN
Seite 15: Matt Sutton von TAYNE
Seite 16: Zachary Ezrin, Gitarrist von IMPERIAL TRIUMPHANT
Seite 17: Oliver Rabut, metal.de-Leser
Seite 18: Stefan Jenniches, Sänger und Gitarrist bei INDIGOHEAD
Seite 19: Joe Block, Sänger von SCARLET ANGER
Seite 20:Grimo (Sebastian Grihm), Sänger von CYTOTOXIN
Seite 21: Wilhelm / W / Wiborg von SUMERIAN TOMBS
Seite 22: H., Gitarrist von THE GREAT SEA
Seite 23: Billy, Sänger von HELLDRIFTER
Seite 24: DICE EM ALL SPECIAL mit Frederik Ehmke, Drummer von BLIND GUARDIAN
Seite 25: Fjalar, Drummer bei ISTAPP
Seite 26: George, SPIDER GOD
Seite 27: Vandal von INFEST
Seite 28: Louis von PEACE OF MIND
Seite 29: DARKNESS – Top 10 Special zum 40-jährigen Jubiläum
Seite 30: Niklas Karlsson von ORBIT CULTURE
Seite 31: Halloween-Special mit Rod Usher von THE OTHER
Seite 32: Markus Vanhala, Gitarrist bei OMNIUM GATHERUM

 

2024 veröffentlichte TOP 10:

Seite 2: „Meek“ Guaitoli von VISIONS OF ATLANTIS
Seite 3: „Mikey“ (Michael Murphy) von WRITTEN BY WOLVES
Seite 4: Hayden (Gitarre), Ben (Schlagzeug) und James (Bass) von TURIN
Seite 5: Marc Obrist von ZEAL & ARDOR
Seite 6: aW von COLDCELL
Seite 7: Daniel von NEVER BACK DOWN
Seite 8: Jochen Vahle von RANDALE
Seite 9: Alfie von TORUS
Seite 10: Marcus von DEMON HEAD
Seite 11: Mikael Stanne von DARK TRANQUILLITY
Seite 12: Waylon Reavis von A KILLER’S CONFESSION
Seite 13:Joey, Gitarrist von SKYLINE
Seite 14: Claudio Falconcini, Gitarrist von WIND ROSE
Seite 15: Katerina Economou, Sängerin von ESCUELA GRIND
Seite 16: Nathanael, BONJOUR TRISTESSE
Seite 17: Mark Uriel Black von DREAM EVIL
Seite 18: Alex Varkatzas von DEAD ICARUS (Ex-ATREUS)
Seite 19: Nate Garrett – NEON NIGHTMARE / SPIRIT ADRIFT
Seite 20: Andy Brings von SODOM/ DOUBLE CRUSH SYNDROME/ ANDY BRINGS
Seite 21: Raven van Dorst von DOOL
Seite 22: Riffi Raffi von HEAVYSAURUS und sein Gitarrentechniker Christof Leim
Seite 23: Nino Laurenne, Gitarrist von BLACK SUN
Seite 24: Simon Michael von SUBWAY TO SALLY
Seite 25: Weihnachts-Special mit Al Pitrelli vom TRANS-SIBERIAN ORCHESTRA
Seite 26: Kat Shevil Gillham von THRONEHAMMER

Stu Folsom von SPIRITWORLD

 

Die persönliche Top 10 von Stu:

CHRIS LEDOUX – „Goin’ And A Blowin’“

Ich bin mit Rodeo-Songs aufgewachsen. Das hier ist einer meiner absoluten Favoriten.

SLAYER – „Hell Awaits“

Ich habe Slayer entdeckt, als ich ein kleiner Rocker war, und die Bildsprache und die Riffs sind seitdem ständige Begleiter meines Lebens.

RAY WYLIE HUBBARD – „Tell The Devil That I’m Getting There As Fast As I Can“

Ich kann einfach nicht aufhören, diesen Song zu hören.

LUCINDA WILLIAMS – „Something About What Happens When We Talk“

Ich glaube, jeder, der viel unterwegs ist, kann sich mit dieser Einsamkeit und der Sehnsucht nach jemandem identifizieren, den man wirklich vermisst. Ein wunderschöner Song.

SEPULTURA – „Dead Embryonic Cells“

Die perfekte Mischung aus Thrash und Groove.

BLOOD FOR BLOOD – „Cheap Wine“

Ich liebe Street Punk und Oi, und als der Song rauskam, habe ich ihn bestimmt eine Million Mal gehört.

SOCIAL DISTORTION – „Prison Bound“

Ich liebe diese Band. Ich hätte viele ihrer Songs auswählen können. Nichts sah für mich beim Aufwachsen cooler aus als Mike Ness.

SIX FEET UNDER – „Beneath A Black Sky“

„Haunted“ war wahrscheinlich die erste Death-Metal-Platte, von der ich wirklich komplett besessen war.

OLD 97’S – „Wish The Worst“

Die Old 97’s sind meine Lieblingsband.

BOB DYLAN – „Not Dark Yet“

Manchmal braucht man einfach eine Erinnerung daran, weiterzumachen und nach vorne zu pflügen.

Halfdan, Bassist und Songwriter bei GALGE

Größte musikalische Einflüsse

Wenn ich drei Bands auswählen müsste (spontan aus dem Kopf), die den größten Einfluss auf meine musikalische Entwicklung hatten, wären das PINK FLOYD, TOOL und GORGUTS. Viele andere Künstler haben mich ebenfalls inspiriert, aber diese drei haben besonders stark geprägt, was mich musikalisch anspricht. Storytelling, Progressivität und technische Raffinesse sind Dinge, zu denen ich beim Musikhören besonders hingezogen werde – und genau diese Eigenschaften möchte ich auch in meine eigene Musik einbauen. Diese Bands verkörpern das für mich perfekt.

Lieblingsalben:

PINK FLOYD – The Wall

TOOL – Lateralus

GORGUTS – Colored Sands

Hier sind 10 Songs, die ich im Moment viel höre und inspirierend finde:

Halfdan von GALGE – playlist by metal.de | Spotify

DEFTONES – „Milk of the Madonna“

Ich war ziemlich gehypt, als ich erfahren habe, dass DEFTONES ein neues Album veröffentlichen. Die erste Single mochte ich schon, aber diese zweite ist für mich gerade extrem süchtig machend.

ORANSSI PAZUZU – „Valotus“

Das Album „Muuntautuja“ von ORANSSI PAZUZU (ja, ich habe die Schreibweise gegoogelt) ist eines der verrücktesten Alben, die ich je gehört habe, und „Valotus“ ist mein Lieblingssong daraus. Coole, eingängige Riffs sucht man hier vergeblich, aber die Art und Weise, wie die Band Klanglandschaften aufbaut und mit Noise experimentiert, ist einfach unglaublich. Und der Drop nach etwa sechs Minuten jagt mir jedes Mal einen ordentlichen Schrecken ein.

PILE – „Texas“

Sehr coole Gitarrenarbeit. Ich glaube nicht, dass die linke und rechte Gitarre jemals dasselbe spielen. Alles wird so aggressiv gespielt, als wollten sie mit jedem Anschlag die Saiten zerreißen. Es fühlt sich roh und schwer an.

SUNLESS – „Atramentous“

SUNLESS ist wahrscheinlich meine Lieblings-Metalband. Ihr Sound fühlt sich an, als würde man in einem Sturm aus unterschiedlichen Noten stehen, die alle um Aufmerksamkeit kämpfen und sich trotzdem auf seltsame Weise harmonisch ergänzen. Es ist verwirrend, aber wunderschön, und aktuell bringt der Song „Atramentous“ diese Dichotomie am besten auf den Punkt. Überall finden sich hypnotische rhythmische Muster und bezaubernde kleine Melodien, und genau in dem Moment, in dem man sie richtig greifen will, werden sie wieder abgeschnitten. Es ist wie ein Traum.
Und obwohl die Musik sehr technisch ist, habe ich nie das Gefühl, dass sie in die Falle „Technik über Substanz“ tappen.

MICHAEL JACKSON – „Blood on the Dance Floor“

Ich habe in letzter Zeit viele Biere mit einem meiner alten Musiknerd-Freunde getrunken, und wir haben dabei viel MICHAEL JACKSON gehört. Das hat unsere Freundschaft irgendwie wieder neu entfacht.
Und es ist einfach ein Banger. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

IMPERIAL TRIUMPHANT – „Lexington Delirium“

Normalerweise mag ich Jazz und Metal lieber getrennt, aber diese Band macht mit dieser Genre-Kombination wirklich etwas Besonderes. Mir gefällt auch sehr, wie die Instrumente klingen. Der Sound ist komplett frei von dieser typischen djentigen Imagine-Dragons-Core-Produktion. Es klingt wirklich nach Menschen, die organisch miteinander spielen – und das ist extrem erfrischend. Als Metal-Bassist schätze ich besonders, was der Bass in diesem Song macht. Die Bassarbeit ist einfallsreich und sehr präsent im Mix.
Ich habe sie letzte Woche live gesehen. Absolut großartig!

QUEENS OF THE STONE AGE – „Everybody Knows That You’re Insane“

Ich war vor Kurzem nachts auf einer Party im Wald, und wir sind zu diesem Song komplett eskaliert. Gute Zeiten.
Das langsame Noir-Desert-Rock-Intro zieht mich jedes Mal sofort in seinen Bann, und der unaufhaltsame Hardrock-Refrain bringt mich immer zum Grinsen. QUEENS OF THE STONE AGE sind außerdem eine der für mich am besten klingenden Rockbands überhaupt – mit diesen trockenen, mittenbetonten Gitarrensounds, die ihnen eine ganz eigene Atmosphäre verleihen. Jedes Instrument ist klar im Mix und voller Persönlichkeit. Es ist schwer zu beschreiben – es fühlt sich an, als läge ein alter, staubiger Teppich über allem, und trotzdem spürt man die meisterhafte Arbeit darunter ganz deutlich.

HVALFUGL / WHO KILLED BAMBI – „Svævende Lys“

Hier findet sich keine Spur von Härte. Ich höre das Album „Drømme“ von HVALFUGL und WHO KILLED BAMBI ungefähr einmal pro Woche. Alle Songs wirken ruhig und unaufgeregt, und „Svævende Lys“ ist mein Favorit.

NAILS – „Savage Intolerance“

Niemand kommt an NAILS heran. Sie sind personifizierte Wut. Ich habe absolut keine Ahnung, wie sie Musik schreiben, die so aggressiv klingt. Großartiges Zeug. „Savage Intolerance“ ist der NAILS-Song, den ich in letzter Zeit am häufigsten gehört habe, und jedes Mal, wenn er endet, springe ich sofort wieder zur Stelle um etwa 1:00 zurück. Dieser Drop!

BOB DYLAN – „Masters of War“

Großartige Lyrics und eine ebenso beeindruckende Gesangsleistung – und aktueller denn je.

23.02.2026

"HINTER DIR! EIN DREIKÖPFIGER AFFE!" - Guybrush Threepwood

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