Centurian - Contra Rationem

Review

Von 2002 bis 2011 lag CENTURIAN auf Eis, da Teile der Band mit NOX beschäftigt waren, doch nun ist man zurück – und haut gleich mal eine Portion Oldschool Death Metal auf den Tisch, dass einem Hören und Sehen vergeht. Oder?

Nun, zumindest setzt man auf die alte Schule und lässt sich munter von Musik zwischen AUTOPSY, DEICIDE und MORBID ANGEL inspirieren (letztere mehr aufgrund der inhaltlichen Ausrichtung denn der musikalischen), aber wirkliche Akzente setzen CENTURIAN dabei nur bedingt – das Riffing, das gesamte Songwriting … alles schon mal gehört, manchmal besser, manchmal schlechter. Natürlich kommen dabei einige hübsche Songs herum, so haben die Niederländer mit dem Opener “Thou Shalt Bleed For The Lord Thy God”, mit dem fixen “Judas Among Twelve” oder dem in Sachen Tempo recht abwechslungsreich gestalteten “Sin Upon Man” einige fiese Nackenbrecher im Schlepptau. Angenehm ist auch der Sound, der so auch aus den Neunzigern stammen könnte, ohne antiquiert oder (ausschließlich) rumpelig zu klingen.

Das war’s dann aber auch mit der Haben-Seite. CENTURIAN sind eben nur eine weitere Oldschool-Death-Metal-Band – nicht unbedingt die schlechteste, aber da hat man auch schon deutlich Besseres gehört. “Contra Rationem” lässt sich somit vor allem durch ein Wort beschreiben: “nett” – und zwar mit allen positiven, aber auch allen negativen Konnotationen.

29.01.2013

Stellvertretender Chefredakteur. Auch bekannt als Herr Møller.

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