Corpus Christi - A Feast For Crows

Review

Viel hat sich in den eineinhalb Jahren seit “The Darker Shades Of White” bei CORPUS CHRISTI (nicht zu verwechseln mit den Black Metallern CORPUS CHRISTII) nicht getan, was mich in die glückliche Lage bringt, gar nicht allzu viel Worte über “A Feast For Crows” zu verlieren.

Der Fünfer bietet genau wie auf dem letzten Werk eine Mischung aus KILLSWITCH ENGAGE, UNEARTH und Konsorten. Dabei haben CORPUS CHRISTI aber genug Talent und Herzblut, um dennoch viel Unterhaltung zu bieten, ergänzt haben sie ihren Sound durch ein paar mehr chilligere Parts, die stimmungsvolle Ruhepausen vor der nächsten Breakdown-Attacke liefern. Geschrien wird auch, was das Zeug hält, und auch hier hinterlassen die Jungs eine ziemlich gute Duftmarke. Lediglich die Clean-Vocals sind ebenso nichtssagend wie auf “The Darker Shades Of White”. Bleibt nur zu hoffen, dass sie in Zukunft einen Sänger mit mehr Herz auf der Zunge einstellen, oder eben gänzlich auf diesen ohnehin nur Platz raubenden Unfug verzichten.

Das war’s aber auch mit negativer Kritik. Ohne spektakulär neu am Rad zu drehen, unterstreicht “A Feast For Crows” den guten Eindruck, den ich von den Herren bisher gewonnen hatte. Ein feines Gespür für gute Melodien und der Drang, mitreißende Härte zu garantieren lassen auch den neuesten Output CORPUS CHRISTIs zu einer souveränen, netten Platte werden, denen aber die genialen Momente für mehr als gehobenes Mittelfeld fehlen.

22.07.2010

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