Less Than Jake - Sound The Alarm

Review

Mittlerweile ist es schon 25 Jahre her, dass sich LESS THAN JAKE in Gainesville Florida gegründet haben. Kein Geheimnis, dass die Ska-Punker auf EPs stehen, mit “Sound The Alarm” erscheint 3 Jahre nach dem letzten Album “See The Light” wieder eine  EP mit 7 Songs der fünfköpfigen Band. Mit Chris und Vinnie sind immerhin noch zwei waschechte Gründungsmitglieder an Bord und auch Bassist Roger ist quasi von Anfang an dabei.

LESS THAN JAKE schlagen nicht wirklich Alarm

Man kann nicht behaupten, dass “Sound The Alarm” schlecht ist, aber von Alarm im eigentlichen Sinne, ist hier wenig bis nichts zu spüren.  Eher ein Lüftchen, das wirklich niemanden mitreißen kann. LESS THAN JAKE konzentrieren sich hauptsächlich auf die lässigen Momente des Ska und selbst das grenzt häufig an Mainstream-Pop der nicht so guten Sorte (“Welcome To My Life”). Übel nervig ist auch die stellenweise echt widerlich nach Autotune klingende Näselei von Sänger Chris Demakes (“Things Change”).

Mehr Tempo kommt immer gut

Sobald sich LESS THAN JAKE in den mittleren Tempobereich trauen (“Call To Arms”, “Good Sign”) und den Bläser gebührenden Raum einräumen, macht “Sound The Alarm”  eigentlich Spaß. Das reicht nicht zum hitzigen Hüpfpogo und kann nicht an alte Glanztaten anknüpfen, erfüllt aber seinen Zweck und reicht zum Lockern. Mauern reißen LESS THAN JAKE mit “Sound The Alarm” nicht mehr ein, aber sie erinnern mit 2-Taktern wie “Whatever The Weather” daran, dass es irgendwann auch hier wieder warm werden wird und das Leben manchmal echt einfach sein kann.

11.02.2017

Ressortleitung Social Media (Google+), Ressortleitung Specials ... und bis obenhin vollgestopft, mit Träumen und mit Hoffnungskram ...

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