Black Listed Friday
Die 6+6+6 der Woche

Special

Wo ist die Grenze? Am „Black Listed Friday“ Nr. 41 fragt sich unsere Seite auf dem Weg zur Wutbürgerin: Geht alles den Bach runter? Geht der (Death) Metal über die Wupper? Die „6+6+6 der Woche“ auf metal.de nehmen sich Zeit, betrachten Überschreitungen und beklagen: Alles ist im Fluss.

Gute Fahrt!

Die 6 Anmerkungen zu „Transcend The Rubicon“

1. „Da saß er und war es zufrieden. So war es angemessen und so würde es in Stein gemeißelt bleiben immerdar. Da saß er und gab der besten Death-Metal-Platte des Empire ein Gesicht. Er war es zufrieden und verkörperte kalte Würde.“ (metal.de)
2. Zur Sicherheit sei angemerkt, dass wir hier keine Edgelords und -ladys sind: metal.de hält sich als Erstunterzeichnerin an die Internationale Death-Metal-Konvention zur Wahrung der Würde des Genres und der Achtung seiner kulturellen Verdienste vom 14. September 2016 („Bolt-Thrower-Abkommen“), derzufolge „In Battle There Is No Law“, „Realm Of Chaos“, „Warmaster“, „The IVth Crusade“, „…For Victory“, „Honour – Valour – Pride“ und „Those Once Loyal“ als überlegene Songsammlungen nicht in den Ranglistenvergleich mit anderen Alben des Genres einbezogen werden.
3. Ja, es ist beklagenswert, dass dieser Hinweis notwendig erscheint.
4. „Transcend The Rubicon“ jedenfalls ist ein erschütternd rockendes, tiefdunkles Fanal klassischen Death Metals, versehen mit einer minimalen (rhythmischen) Prise Punk. Ein bisschen wie ENTOMBEDs Death’n’Roll-Blaupause ‚Wolverine Blues‘ ohne deren blutroten Tollwut-Spaß-Befall. Aber eben auch weit entfernt von gesund.
5. 1993 war Nuclear Blast noch die Anlaufstelle für das richtig böse Zeug.
6. Und BENEDICTION gehör(t)en dazu.

Die 6 Hinweise zu „Cross The Styx“

1. Herzen hindern im Death Metal.
2. SINISTER aus den Niederlanden verlieren ihre im Vorfeld des Debüts vorbildlich an die tendenziell technische und brutale Variante aus den USA.
3. Es ist ein „absolut beeindruckendes Werk“, das „ausschließlich von Riffs und maximal ein paar Gitarrenharmonien getragen wird, aber keine einzige Melodie beinhaltet.“ (E. Maronde/metal.de)
4. Göteborg ist trotzdem möglich geworden und „unter dem Ladentisch“ nurmehr eine DM-Anekdote der Alten am Feuer.
5. Am Feuer aus den Pyro-Batterien von IN FLAMES.
6. Der Status „Musik“ ist für das Genre keine Dystopie mehr. Und Death Metal womöglich über dem Jordan.

Die 6 Gedanken zu „Across The River Of Time“

1. Wurde es Zeit, „Jerusalem“/„Dopesmoker“ die Hektik auszutreiben?
2. Moment, nicht so schnell!
3. Denn: Was ist eigentlich „Zeit“?
4. Und: wie?
5. Auch farblich betrachtet. Beispielsweise. Oder individuell/generell.
6. Na, FATHER SKY MOTHER EARTH?

04.09.2026

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