Keep Of Kalessin
Keep Of Kalessin

Interview

"Kolossus" – dieser Name passt wirklich perfekt zum nagelneuen, episch-monumentalen Werk der norwegischen Senkrechtstarter KEEP OF KALESSIN. Bereits mit der "Reclaim" EP, spätestens jedoch mit ihrem letzten Album "Armada", stellte die Band eindrucksvoll unter Beweis, dass in ihr weit mehr steckt, als ein weiterer (austauschbarer) Black-Metal-Act. Zu anspruchsvoll, zu einzigartig, zu tight, zu detailreich, zu erhaben, als dass sie nicht zu Höherem berufen wären. Der Weg hin zur extremmusikalischen Spitzenliga wurde siegreich erkämpft, die Zeichen stehen auf Sturm! Höchste Zeit für ein Interview bei metal.de. Am Telefon der etwas kränkelnde Bandkopf Obsidian C aus Oslo/Norwegen, gerade frisch zurückgekehrt von der US-Tour zusammen mit DIMMU BORGIR und BEHEMOTH, womit auch gleich der passende Gesprächseinstieg gefunden war.

Keep Of KalessinWie verlief die Tour durch das angebliche Land der unbegrenzten Möglichkeiten und was habt ihr sonst so in den letzten Tagen alles getrieben?

Nun, wir sind seit einigen Tagen wieder zurück in Norwegen, verbrachten dann kurze Zeit damit, einfach zu relaxen und die Batterien wieder aufzuladen. Außerdem haben wir in Göteborg ein neues Video gefilmt.

Die Tour selbst verlief großartig. Es war unsere erste Tour durch die USA und von daher war es natürlich klasse, eine solche gute Bandzusammenstellung zu haben, wobei es vielleicht in einigen Städten hätte etwas besser für uns laufen können. Aber sowohl die persönlichen Beziehungen untereinander mit DIMMU BORGIR als auch BEHEMOTH sowie die Reaktionen der Fans auf den Konzerten waren sehr gut.

Mit eurem letzten Album „Armada“ hattet ihr ja überwältigende Reviews erhalten, außerdem wurde die Platte in vielen Magazinen zum besten Black-Metal-Album des Jahres gewählt. Was bedeuten dir solche Resonanzen auf deine Arbeit?

Ich glaube, es war echt klasse für mich zu sehen, dass die Band etwas bewegt, dass sich seitens der Medien einerseits das Verständnis für unsere Arbeit durchgesetzt hat, als auch der Bekanntheitsgrad gestiegen ist. Es war großartig für mich, da ich nun bereits so lange mit dieser Band durchhalte und nun endlich die richtige Aufmerksamkeit bekam. Es war ein gutes Gefühlt zu erkennen, dass „Armada“ richtig gut ankommt.

Lastete dann eigentlich während ihr an den neuen Songs für „Kolossus“ gearbeitet hattet irgendein Druck auf euch aufgrund des hohen Erfolgs von „Armada“?

Wir fühlten keinen Druck auf uns lasten, aber wir wollten jedem zeigen, dass wir „Armada“ noch toppen können, dass wir imstande sind, sowohl in Sachen Musik als auch Produktion uns nochmals zu verbessern. Ich glaube, schon im frühen Entstehungsstadium der neuen Songs erkannten wir, dass diese weit besser waren. Es war also vielleicht ein wenig Druck da, bevor wir mit dem Songwriting begannen, aber sobald die ersten Stücke zumindest in Grundzügen standen, wusste ich, dass das neue Album „Armada“ übertrumpfen würde.

Ich finde vor allem die Gitarrenarbeit höchst interessant und würde mal behaupten, dass ihr euch gerade da ganz schön steigern konntet!

Auf jeden Fall! Meiner Meinung nach unterscheidet sich unser Riffing-Stil auch enorm von dem anderer Bands. Ich möchte mit meinem Stil etwas Neues im Black Metal erschaffen, ich möchte provozieren, Grenzen niederreißen. Wir möchten uns keinen so genannten Genre-Regeln unterwerfen, sondern individuell bleiben, und das zeigt sich eben auch in der Gitarrenarbeit wie in der ganzen Musik KEEP OF KALESSINs ansich.

Ich habe eure Studioberichte angeschaut. Unter anderem erzähltet ihr da, dass während der Schlagzeugaufnahmen die Soundkarte kaputt ging. Kannst du darauf etwas näher eingehen und wie viel Zeit kostete euch dies?

Ja, also der ganze „Spaß“ hat uns nicht nur 900 Euro gekostet, sondern auch noch viel Zeit und Mühe. Ich meine, wenn man gerade mit einer Albumaufnahme beschäftigt ist, dann ist solch ein technischer Defekt nicht nur ungeheuer nervig, sondern auch noch Zeitraubend.

Man muss dazu wissen, dass wir allgemein viel Zeit im Studio verbringen, da wir vor den eigentlichen Aufnahmen viel experimentieren. Man kann dann nicht einfach wechseln und was anderes machen, man muss das Problem lösen. Auch haben ich, die anderen Bandmitglieder als auch der Produzent noch eine Familie, um die wir uns kümmern müssen und wollen, ein Leben neben der Band, weshalb uns solche ungeplanten Verzögerungen enorm stören. Insgesamt hielt uns die Sache eine Woche auf!

Puh, das ist natürlich ganz schön viel!

Ja, und zusätzlich wurden wir noch etwas aufgehalten, da sich die Auslieferung des bestellten Bassverstärkers stark verzögerte. Wir nutzten allerdings die Zeit, um währenddessen den Gesang aufzunehmen.

Ihr habt die Songs jeweils in einem Stück aufgenommen, ohne groß Dinge zusammen zuschneiden oder Sachen einfach zu kopieren und an anderer Stelle wieder einzufügen. War es hart für euch, auf diese Weise aufzunehmen, und weshalb hattet ihr euch für den eher steinigen Weg entschieden?

Zuerst muss ich leider anmerken, dass diese Information nicht ganz korrekt ist. Es lief so, dass wir viele Stücke in einem Take durchspielten, ohne in diesen selbst Dinge herauszuschneiden, welche nicht absolut perfekt gespielt waren. Wir arbeiteten hart daran, dass diese Songs wirklich gut waren, dass sie ordentlich und passend eingespielt wurden, ohne dann im Nachhinein an dem Eingespielten mit Hilfe des Computers etwas großartig zu ändern bzw. zu perfektionieren. Wir hatten hierüber vorab eine Diskussion, wie wir das Album aufnehmen sollen.

Natürlich muss man heutzutage eine sehr gute Produktion vorweisen, das ist man nicht nur sich selbst, sondern auch den Fans schuldig. Gleichzeitig bin ich allerdings der Meinung, dass es bei vielen Veröffentlichungen mittlerweile an Atmosphäre mangelt. Wir wollten ein organisch klingendes Werk erschaffen, an welchem die Leute hören können, dass hier noch richtig gespielt wird, anstatt alles mit dem Computer zu richten.

Wir hatten auch während der Produktion einige Diskussionen, ob wir diese oder jene Stelle evtl. mit Hilfe der zur Verfügung stehenden Technik ausbessern sollten, jedoch entschieden wir uns im Endeffekt dazu, das Material so zu belassen. Man kann es leben und atmen fühlen, es ist wirklich organisch. Wir wollten das Album organisch halten, und ich denke die Atmosphäre ist einfach großartig. Und genau das ist doch etwas, was man heutzutage nur noch selten hört, man hört ein absolut perfektes Album, aber die Atmosphäre fehlt.

Ich mag all diese kleinen „Fehler“, das nicht ganz perfekte, unsterile auf diesem Album, was es einfach lebendig, menschlich, organisch und atmosphärisch macht. „Kolossus“ lebt! Beispielsweise haben wir früher jedes Riff einzeln aufgenommen und dann die einzelnen Parts zusammengefügt. Jetzt wurde fast alles in einem Stück eingespielt, man kann sogar hören, wie ich ein Pedal betätige. Früher hätten wir das raus geschnitten, jetzt haben wir es einfach drauf gelassen, du kannst es also hören, dass es wirklich Live eingespielt wurde, es ist authentisch.

Kommen wir zu den Songtexten. „Kolossus“ ist nicht nur ein Konzeptalbum, sondern auch textlich der direkte Nachfolger von „Armada“. Worum geht es denn genau?

„Kolossus“ knüpft textlich an „Armada“ an. Die Hauptcharakteure des „Armada“-Albums finden sich auch auf „Kolossus“, die Geschichte geht weiter. Der Krieg wird auf ein höheres Level gehoben. Der Kampf geht nun weiter, gegen die Götter, welche besiegt werden, wodurch sie sich selbst zu Göttern erheben.

Entstanden die Texte im Studio oder war bereits alles fertig, bevor es ins Studio ging?

Wir schrieben alle Texte im Studio. Alle Arrangements, alle Gesangsparts, alles entstand im Studio.

Und wer schrieb dieses Mal die Texte, euer Sänger Thebon oder gab es wieder welche von Torstein Parelius?

Jeder innerhalb der Band arbeitete mit an den Texten, während die Gesangsarrangements von mir und Thebon stammten. Auch Torstein half wieder etwas bei den Texten mit. Dieses Mal schrieb allerdings die Band selbst mehr an den Texten als jemals zuvor.

Du sagtest einmal, dass „Armada“ wie eine Art von Kriegsfilm sei. Ist dann „Kolossus“ ebenfalls angedacht wie eine Art Soundtrack zu einem großen Kriegsfilm? Welche Filme könnten damit verglichen werden?

Es ist definitiv einem Soundtrack ähnlich, noch mehr als es bei „Armada“ der Fall war. Es wäre ein kolossaler, monumentaler, sehr epischer und mächtiger Schlachtenfilm, in welchem sich die Menschheit gegen die Götter erhebt, diese stürzt und sich selbst auf ein höheres Level, sich selbst zu Göttern erhebt. Es ist der Soundtrack zu einem großen Krieg!

Die Songs von KEEP OF KALESSIN zeichnen sich ja durch hohe Komplexität aus. Wie entstehen bei euch neue Stücke?

Normalerweise habe ich bereits ein Konzept zu einem neuen Stück, oder zumindest einige Riffs hierzu, und zeige das dann den anderen im Proberaum. Viele Sachen nehme ich zu Hause auf und stelle sie dann den anderen Jungs im Proberaum vor. Um diese Basis herum arrangieren wir dann zusammen den Song, probieren verschiedene Möglichkeiten aus, um das beste Resultat zu erzielen. Manchmal habe ich aber schon nahezu komplett fertige Stücke in meinem Kopf, an welchen lediglich noch kleine Veränderungen vorgenommen werden. Und wieder andere Male spielt man einfach im Proberaum vor sich hin und es entwickelt sich so ein cooles Riff, auf welchem man aufbauen kann.

Die Grundlage, der Anfang sind allerdings immer die Riffs. Diese werden dann im Proberaum miteinander verflochten, es entsteht ein Grundthema. Wichtig ist uns hierbei die Struktur des Stückes, das ist etwas, was leider viele andere Bands außer Acht lassen. Wir achten darauf, dass es immer einen natürlichen Fortschritt, einen natürlichen Fluss im Lied gibt. Das richtige Zusammenfügen der einzelnen Elemente ist von großer Bedeutung.

Für „Armada“ hast du alle Songs geschrieben. Wie war es dieses Mal?

Auch dieses Mal habe ich alle Songs geschrieben, wobei natürlich die anderen schon einen gewissen Einfluss hinsichtlich der Arrangements hatten. Außerdem haben sich alle Bandmitglieder, wie ich schon sagte, stark in die Texte mit eingebracht.

Du schreibst die Songs und bist Sprachrohr von KEEP OF KALESSIN. Wie groß ist denn das Mitspracherecht der anderen Mitglieder?

Prinzipiell haben die anderen Mitglieder dieselben Rechte wie auch ich. Wenn es um die Musik geht, vertrauen sie allerdings mir, da ich hier einfach die meiste Erfahrung vorweisen kann. Trotzdem wird alles gemeinsam im Proberaum besprochen, jeder Song, jedes Riff. Und durch die Ausgestaltung der Stücke im Proberaum bringt jeder seinen eigenen Stil mit ein.

Worin siehst du selbst die größten Unterschiede zwischen „Armada“ und „Kolossus“?

Ich denke, „Kolossus“ ist melodischer und experimenteller. Es besitzt eine starke Atmosphäre, die Songs sind sehr gut strukturiert, gerade in dieser Hinsicht finde ich „Kolossus“ stärker. Wir haben doch recht viel experimentiert, um die Stücke richtig zu strukturieren, das richtige Feeling zu kreieren, anstatt nur wie manch andere Bands einfach Riff an Riff anzureihen.

Stammt das Coverartwork eigentlich auch von euch selbst?

Nein, das Cover stammt nicht von mir, aber ich hatte die Idee dazu! Ich habe dem Künstler erklärt, worum es auf dem Album geht, das Konzept, welches dahinter steckt, und was ich mir so vorstelle. Genauso lief es übrigens bei „Armada“ auch. Letztendlich setzte er also meine Ideen um.

Dann kommen wir doch wieder zum Anfang unseres Gesprächs zurück. Du hast von einem Videodreh in Göteborg erzählt. Zu welchem Song wurde ein Video gedreht und was kannst du uns hiervon erzählen?

Es handelt sich hierbei um den Song „Ascendant“. Das Video wurde von Patrick Ullaeus gefilmt, welcher bereits durch seine Arbeiten für DIMMU BORGIR und IN FLAMES bekannt ist. Es ist ein großer, epischer Videoclip, in welchem man die Band spielen sieht, aber auch mit Bluescreen.

Ihr habt nun euer eigenes Studio in Trondheim. Weshalb habt ihr euch ein eigenes Studio gekauft und werdet ihr auch andere Bands dort aufnehmen?

Wir entschieden uns dazu, für dieses Album uns ein eigenes Studio mit eigenem Equipment zu kaufen, wodurch wir viel mehr Freiheit genießen können. Wir können nun viel mehr Zeit und Arbeit darin investieren, mit unserer Musik zu experimentieren, aber auch einfach mal ganz andere Projekte von uns verwirklichen.

Ich arbeite beispielsweise auch gerade daran, Musik für diverse Dokumentationen zu erschaffen. Es ist also sehr cool, einfach noch weitere Standbeine zu haben. Wir benötigen einfach diese Freiheit, um gut in diesem Geschäft zu sein. Auch müssen wir unser Leben bestreiten, und KEEP OF KALESSIN wirft dafür natürlich nicht genug ab. Durch das Studio haben wir nun die Möglichkeit, unser Einkommen ein wenig zu verbessern.

Wir werden auch anderen Bands die Möglichkeit geben, bei uns aufzunehmen, der Fokus wird allerdings auf unsere eigenen Projekte wie zum Beispiel Filmsoundtracks gerichtet sein. Ich möchte viele verschiedene Arten von Musik produzieren, und ich viele meiner eigenen Ideen veröffentlichen, welche auch Trance, Ambient, Blues und Country beinhalten. Ich möchte viele verschiedene Arten von Musik kreieren, und hoffentlich ergibt sich nun die Möglichkeit, dass das eine oder andere veröffentlicht wird.

Ich habe schon gelesen, dass du nicht nur einen sehr weiten Musikgeschmack besitzt, sondern auch daran interessiert bist, auch derartige Sachen raus zubringen. Ist denn schon etwas hiervon veröffentlicht?

Nein, noch nicht. Wir arbeiten am Album von HEADSPIN, einer Thrash-Metal-Band, welches eventuell dieses Jahr veröffentlicht wird. Es ist allerdings gerade etwas schwierig, dafür Zeit zu finden, da wir sehr beschäftigt sind. Ich habe dann auch noch Musik für einige Werbungen gemacht, außerdem steht dieses Jahr noch eine Dokumentation an. Es ist verrückte Musik, aber ich liebe es einfach, mit verschiedensten Stilistiken zu arbeiten.

Ich werde wohl noch das eine oder andere persönliche Projekt veröffentlichen. Ich erinnere mich daran, dass ich 1993 ein Demo eingespielt habe, auf welchem sich Doom Metal befindet, ich möchte das irgendwann mal veröffentlichen. Mit dem Studio im Rücken habe ich nun die Möglichkeit, diese verschiedenen Projekte zu verwirklichen, weshalb man da auch in nächster Zukunft doch mehr von mir hören wird.

Wo wir schon mal bei Filmsoundtracks waren, auf welche Art von Filmen stehst du denn besonders?

Mir gefallen hauptsächlich Fantasy und Science Fiction Filme. Epische Kriegsfilme. Dies beeinflusst natürlich auch mein Schaffen.

Außerdem habt ihr ja bereits Songs für das nächste Album geschrieben. Kannst du uns zu diesen neuen Stücken sowie zum nächsten Album bereits einige Details verraten?

Ich hoffe, dass sich die Leute jetzt erstmal auf „Kolossus“ konzentrieren. Die Songs für das nächste Album sind schon geschrieben. Die neuen Riffs sind ziemlich einzigartig und intensiv. Das Konzept zum neuen Album ist ebenfalls schon fertig. Wir werden mit der Produktion noch in diesem Sommer anfangen und wir hoffen, dass wir vor Weihnachten mit allem fertig sein werden. Das hängt natürlich alles davon ab, wie beschäftigt wir sein werden, unter anderem mit touren.

Spielst du eigentlich immer noch als Live-Gitarrist bei SATYRICON?

Nein, ich bin letztes Jahr im Mai ausgestiegen. Dadurch habe ich nun viel mehr Zeit, weshalb nun auch in so kurzer Zeit neue Alben von KEEP OF KALESSIN erscheinen werden.

Speziell die Gitarrenpassagen sind bei KEEP OF KALESSIN ja wirklich komplex, mit vielen Melodien. Hast du jemals darüber nachgedacht, für deine Band einen zweiten Gitarristen für Konzerte anzuheuern?

Wir haben darüber nachgedacht und es sogar mit einem versucht, aber haben uns dann letztendlich dagegen entschieden. Wir haben klangliche Lösungen gefunden, welche es uns erlauben, auch mit nur einer Gitarre die gleiche Atmosphäre zu erschaffen, nahe an die Musik unserer Alben zu kommen, wie mit zwei Gitarristen. Unser Bassist unterstützt mich Live bei den Melodien. Ich bin auch der Meinung, dass eine Einheit von vier Musikern besser ist, es sieht auf der Bühne besser aus, die Atmosphäre zwischen uns stimmt einfach, und wir müssten ansonsten für eine Person mehr zahlen.

Wir müssten für einen Session-Gitarristen ein Gehalt zahlen, genauso wie ein zusätzliches Flugticket, zusätzliche Reisekosten und Essen, da kommt doch noch sehr viel zusammen, es wäre einfach sehr teuer. Außerdem könnten wir dann nicht so viele Konzerte spielen, man könnte uns nicht so oft sehen. Es wäre also einerseits einfach zu teuer, andererseits ist unsere Einheit genau so sehr stark. Wir werden also weiter versuchen, es ohne einen weiteren Gitarristen zu schaffen.

Ihr habt außerdem 2006 auf dem Trondheim Jazz Festival gespielt, was ziemlich überraschend ist. Wie war diese Erfahrung für dich und hörst du selbst auch Jazz?

Ich höre nicht wirklich viel Jazz an. Es war eine großartige Erfahrung, dort zu spielen. Wir hatten diese einzigartige Show zusammen mit MONOLITHIC, welche jazzigen Metal spielen. Es war eine Ehre für uns, dass uns die Veranstalter auf ihrem Festival haben wollten. Ich glaube, das war ein gutes Zeichen dafür, dass unser Album „Armada“ als etwas Einzigartiges, Individuelles angesehen wurde. Ein Beweis, dass die Platte Musik auf einem instrumental sehr hohen Standard enthält. Es war ein voller Erfolg und wir genossen es sehr, zusammen mit MONOLITHIC die Bühne zu teilen.

Was ist in der nächsten Zeit noch so alles geplant bei KEEP OF KALESSIN?

Wir spielen noch auf sechs bis sieben Festivals, unter anderem auf dem Summer Breeze (Wir werden ein Meet & Greet mit der Band auf dem Summer Breeze verlosen, also haltet die Augen offen, Anmerk. d. Red.). Im September oder Oktober wollen wir nochmals auf Tour in die USA, außerdem sind wir für die Metalfest Tour bestätigt. Natürlich wollen wir zwischendurch noch mit den Arbeiten zum neuen Album beginnen. Mehr Touren sind dann aber auch nicht geplant. Ich denke, ihr werdet von KEEP OF KALESSIN noch sehr viel in Zukunft hören!

Vielen Dank für das Interview! Die letzten Worte gehören dir!

Ich danke dir für das Interview, man sieht sich auf ein Bier auf dem Summer Breeze!

31.05.2008

Geschäftsführender Redakteur (News-Leitung)

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