Bloody Hammers - Songs Of Unspeakable Terror

Review

Soundcheck Januar 2021# 10

Anders Manga und seine Frau Devallia spuken seit 2010 als musikalisches Duo BLOODY HAMMERS durch Transylvania County, North Carolina. Dass der Name der Heimat so perfekt zum musikalischen und textlichen Konzept passt, kann eigentlich kein Zufall sein. Ob es nun mit Hexerei zugeht oder nicht, das neue Album „Songs Of Unspeakable Terror“ ist ein verdammt cooler Ritt. Also zieht eure beste Lederjacke an, Satan fährt uns mit dem aufgemotzten Leichenwagen zur nächsten Friedhofsparty.

BLOODY HAMMERS – Mit Vollgas durch die Nacht

Die Fahrt startet mit quietschenden Reifen und dem vorab veröffentlichen „A Night To Dismember“, welches das Motto der Party perfekt vorgibt. Hier gibt es klassischen Horrorpunk vom Feinsten. Das lässig-groovende „Hands Of The Ripper“ schaltet in den nächsten Gang und bei „Not Of This Earth“ wird die dunkle Sonnenbrille aufgesetzt. Die volle Produktion lädt dazu ein, das Gaspedal durchzutreten und jeden Grabstein, der im Weg steht, einfach umzunieten. Beim hymnischen „Waking The Dead“ will man das Fenster runterkurbeln, um den Refrain in die Nacht zu grölen und die im Titel erwähnten aufzuwecken. „The Brain That Wouldn’t Die“ schaltet noch mal einen Gang hoch und beim ruhigen „Lucifer’s Light“ lassen sich ROB ZOMBIE und KING DUDE per Anhalter mitnehmen.

“Songs Of Unspeakable Terror” – Eine starke Friedhofsparty

Zu „I Spit On Your Corpse“ endet die Fahrt und man brettert stilsicher bei der Party vor. Satan reckt uns zum Abschied noch einmal den Daumen nach oben und rauscht anschließend wieder in die Nacht. BLOODY HAMMERS haben hier ein sehr rundes und stimmiges Album geschaffen, welches wie aus einem Guss wirkt und oft an Horrorpunk-Größen wie zum Beispiel MISFITS, THE OTHER und CALABRESE erinnert. Auf dem Vorgänger „The Summoning“ herrschte durch mehr doomige Songs und an alte Horrorfilme erinnernde Synthie-Sounds eine etwas düsterere und okkulte Atmosphäre. Zum Abrocken und Vollgas geben eignet sich „Songs Of Unspeakable Terror“ aber wesentlich besser. Was man hier bevorzugt, liegt stark an Geschmack und Stimmung des Hörers. Fans von Okkult-Rock und Horrorpunk sollten sich „Songs Of Unspeakable Terror“ jedoch nicht entgehen lassen.

(Review von Steffen Gruß)

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08.01.2021

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