Counterparts - The Difference Between Hell And Home

Review

Galerie mit 17 Bildern: Counterparts auf dem Knockdown Festival 2018

Die Kanadier von COUNTERPARTS sind mit ihrem letzten Album „The Current Will Carry Us“ zweifelsohne zur Speerpitze des modernen, melodischen Hardcores vorgestoßen. Ihr hochemotionaler und geladener Sound begeisterte Kritiker und Fans gleichermaßen, nun soll das mit dem dritten Werk „The Difference Between Hell And Home“ erneut gelingen.

Schon der Opener „Lost“ lässt einen wissen, dass man dem altbekannten Sound treu geblieben ist: Melodischer Hardcore, der sich zwischen Midtempo-Parts und Uptempo-Gebolze einpendelt und dessen geballte, emotionale Kraft auf den Schultern des Fronters Brendan Murphy liegt. Wie auf dem Vorgänger gibt man sich nicht den einfachen Melodien hin, sondern verpackt das Ganze in eine nicht immer leicht zugängliche Hülle, mal leicht vertrackt, mal voll auf die Zwölf, immer hochemotional zwischen purer Verzweiflung und positiver Message und stets mitreißend. Wenn Murphy bei „Outlier“ immer und immer wieder schreit „I am what I am, and I am an outcast“, dann gibt das garantiert Gänsehaut, und auch der Clean-Part am Ende wirkt hier alles andere als deplatziert, wenn auch ungewohnt. Zeit zum Durchatmen lässt einem der semi-akustische Zwischentrack „Decay“: Während die Gitarren in hypnotischer Weise die immergleichen Riffs spielen, redet sich Murphy im Hintergrund die Seele aus dem Leib und gibt sich am Ende einem grandiosen Ausbruch hin. Auch die darauf folgenden Tracks sind allesamt großes Kino, von Dampfhammern wie „Wither“ bis hin zum fast sechsminütigen Abschlusstrack „Soil“, der stark an die Kollegen von SHAI HULUD erinnert, wagt man sich doch teilweise an fast schon progressive Ansätze heran.

Die COUNTERPARTS zeigen uns mit ihrem dritten Werk mal wieder, wie moderner Hardcore jenseits von Bollo-Attitüde, Breakdowns und AB-Schema aussehen kann und treten eine ganze Bandbreite an Emotionen los. Trotz kleiner Experimente und gelegentlichen metallischen Ansätzen sind die Jungs ihrer Linie treu geblieben und liefern mit „The Difference Between Hell And Home“ eines DER Hardcore-Alben des bisherigen Jahres ab. Wer die Band schon kennt, wird auch das neue Werk sofort ins Herz schließen, allen anderen ist dringend angeraten, hier mal reinzuhören.

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22.07.2013

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