Fatal Embrace - The Empire Of Inhumanity

Review

Bereits seit 1993 existiert die Thrash Metal-Kombo FATAL EMBRACE, doch bis zu ihrem Album “Dark Pounding Steel” 2006 habe ich die Berliner nur beiläufig wahrgenommen. Spätestens dann hätte ich FATAL EMBRACE künftig allerdings größeren Erfolg prophezeit, doch dieser blieb größtenteils aus und die Thrasher dümpelten weiter im Underground vor sich hin. Vier Jahre später haben sie jetzt mit “The Empire Of Inhumanity” eine neue Langrille in den Startlöchern, für die sie sogar einen Deal mit Metal Blade Records einheimsen konnten.

Musikalisch hat sich bei FATAL EMBRACE recht wenig verändert. Noch immer frönen die Berliner dem Thrash Metal der alten Schule und begeistern den Hörer mit ihrem traditionellen Sound im modernen Gewand. Nach einem kurzen gesprochenen Intro geht es mit “Wake The Dead” auch gleich richtig los. Das Gitarren-Duo Moloch/Spezi attackiert den Hörer mit rasend schnellen, druckvollen, brutalen Riffs und dynamischen Soli, während Drummer Pulverizatör (den Preis für das bekloppteste Pseudonym hat der Herr bereits sicher) unentwegt und in Höchtgeschwindigkeit die Felle malträtiert und die Kompositionen so stetig voran treibt. Die kraftvollen und aggressiven Vocals von Fronter Heiländer schließlich fügen sich perfekt in die Musik ein und drücken dem Album einen unverkennbaren Stempel auf, durch den sich FATAL EMBRACE deutlich von den anderen Formationen ihres Genres abheben.
Aus diesem simplen, aber funktionierenden “Auf die Fresse!”-Muster brechen FATAL EMBRACE kaum aus, doch ab und an wird das Tempo auch mal kurz gedrosselt, um im nächsten Moment wieder durchzustarten. Dies verleiht Songs wie “Another Rotten Life” oder “Way To Immortality” ein optimales Maß an Abwechslung, ohne dass Druck oder aufgenommene Fahrt verloren gehen. Mit dem Titeltrack “Empires Of Inhumanity” hat sich dann sogar ein verhältnismäßig langsamer, düsterer Track auf das Album geschlichen. Ansonsten hervorzuheben sind Songs wie “Into Your Face”, der seinem Titel alle Ehre macht, das groovige “The Prophecy” und natürlich der finale Track “Killers”, ein IRON MAIDEN-Cover, das zeigt, dass die Band auch Ausflüge in den Heavy Metal-Sektor nicht scheut und vor allem Sänger Heiländer auch mal anders kann.

Mit “The Empire Of Inhumanity” schleudern uns FATAL EMBRACE zielsicher und auf hohem technischen Niveau einen ordentlichen Brocken Wut entgegen und klingen dabei traditionell und zugleich frisch und unverbraucht. Fans von Thrash Metal, egal ob old school oder modern, können hier wenig falsch machen. Ein wenig Luft nach oben traue ich den Berlinern allerdings locker noch zu.

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19.05.2010

Der metal.de Serviervorschlag

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