Heidevolk - Wodan Heerst

Review

Galerie mit 17 Bildern: Heidevolk - Rockharz 2019

HEIDEVOLK sollten wohl jedem Pagan-Metal-Fetischisten und Untergrund-Liebhaber ein Begriff sein. Die Holländer mischen schon seit Jahren die Heidenszene auf und konnten bislang noch mit jedem Output ordentlich punkten. Mit „Wodan Heerst“ steht nun eine weitere MCD ins Haus, die zugegebenermaßen nicht gerade durch ihre Spielzeit, dafür aber um so mehr mit der Qualität der Songs besticht.

Das Mini-Album bietet drei Songs mit absolutem Ohrwurmcharakter. Die Song-Troika empfiehlt sich hervorragend für jedes Heidengelage. Der Titeltrack „Wodan Heerst“ ist dabei der einzige wirklich neue Song auf der Platte. „Het Bier Zal Weer Vloeien“ kennt man schon vom Debüt „De Strijdlust Is Geboren“ und „Vulgaris Magistralis“ ist eine Cover-Version der holländischen Rockband NORMAAL.

Auf „Wodan Heerst“ kredenzen die Holländer absolut gelungene Klargesänge. Diese sind weder von Pathos überladen, noch so peinlich wie bei der vermeintlichen Konkurrenz. Die Violine und die Gitarre erschaffen catchy Melodien und auch die Produktion ist gelungen. HEIDEVOLK zeichnen sich vor allem durch Authenzität und ihren sehr emanzipierten Stil, der entfernt an die genialen Anfangstage von VINTERSORG erinnert, aus. Thematisch geht es, wie auch bei anderen Heidenstahl-Combos, um germanische Mythologie und ihre Heimat, das Gelderland.

Was der Scheibe definitiv fehlt, ist ein Intro und ein Booklet, was jedoch durch den Preis von lediglich fünf Euro und die Tatsache, dass es sich um ein schmuckes Digi-Pack handelt, gerne verziehen wird. Erstaunlich ist auch, dass die Jungs ohne ein Label im Rücken dastehen, dies sollte sich schon bald ändern.

Fazit: „Wodan Heerst“ ist eine durchaus lohnende Investition, die auch finanziell keinem Pagan-Freund weh tun sollte.

06.06.2007

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