Heidevolk - Vuur Van Verzet

Review

Galerie mit 17 Bildern: Heidevolk - Rockharz 2019

Mit „Vuur Van Verzet“ (zu Deutsch „Feuer des Widerstands“) bringen HEIDEVOLK ihr insgesamt sechstes Album auf den Markt. Wie immer widmen sie sich dabei der Geschichte und haben sich auch ein Hauptthema ausgesucht, das in den elf Stücken behandelt wird. Diesmal geht es um die Invasion Mitteleuropas durch die Römer sowie die daraus resultierenden Kämpfe zwischen ihnen und den Germanen. Erzählt wird selbstredend auch germanischer Sicht. Neben ihren üblichen Stilmitteln haben HEIDEVOLK aber auch eine echte Überraschung an Bord, die einen erstmal etwas verdutzt.

Why change a winning team?

Der Opener „Ontwaakt“ steigt erstmal mit leichtem Geballer ein, flacht dann aber etwas ab. Es folgt der Einsatz der altbekannten Doppel-Vocals, mit denen HEIDEVOLK ihren Klargesang konsequent von dem anderer Bands absetzen und ihren Stücken zudem einen Hauch von wahlweise Trinkhalle oder Lagerfeuer-Romantik verleihen. Bereits im zweiten Song taucht dann aber etwas auf, mit dem man erstmal nicht rechnet, nämlich englische Lyrics. Na gut, davon hat man vorher natürlich schon gelesen und der Titel des Songs „A Wolf In My Heart“ ist ja auch schon auf Englisch, aber ihr wisst, was ich meine… Gehen HEIDEVOLK jetzt den Weg von EQUILIBRIUM und bringen demnächst so etwas wie „Born To Be Epic“ raus? Da kann man wohl Entwarnung geben, denn von der Sprache mal abgesehen, klingt nach wie vor alles auf „Vuur Van Verzet“ so, wie man es von der Band erwarten kann.

Bewegt sich zu wenig bei HEIDEVOLK?

Was man durchaus als Stärke sehen kann, kann aber auch eine Schwäche sein. Wie der Kollege beim letzten Album „Velua“ schon angemerkt hat, bietet sich auch hier wenig Spektakuläres. So hätte man gerade bei der Gitarrenarbeit deutlich ambitionierter vorgehen können. Obwohl HEIDEVOLK zwei Gitarren im Einsatz haben sollten, klingt es oft so, als würde sich da eine allein abstrampeln. Insgesamt bietet das Album solide Songs und dabei wenig Höhen und Tiefen (als Tipp wäre noch „Tiwaz“ zu nennen). Wer nach potenziellen Hits wie einst „Saksenland“ oder „Vulgaris Magistralis“ sucht, wird eventuell enttäuscht werden. HEIDEVOLK zeigen sich aber trotzdem routiniert und treffsicher bei den Melodien und dem Einsatz der Folk-Elemente. Insgesamt gehört „Vuur Van Verzet“ also schon in die Sammlung, wird aber vielleicht nicht ganz so oft aus dem Regal geholt werden wie einige seiner Vorgänger.

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07.01.2018

headbanging herbivore with a camera

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Heidevolk auf Tour

06.08. - 08.08.20Party.San Metal Open Air 2020 (Festival)Dismember, Carcass, Mayhem, Katatonia, Sacred Reich, Alcest, Asphyx, 1914, Anomalie, Benediction, Beyond Creation, Blood Incantation, Borknagar, Bound To Prevail, Bütcher, Carnation (BE), Caroozer, Crom Dubh, Fleshcrawl, Graceless, Heidevolk, High Spirits, Hirax, Idle Hands, Impaled Nazarene, Infernäl Mäjesty, Kadaverficker, Lunar Shadow, Månegarm, Malevolent Creation, Moonsorrow, Motorowl, Nocturnus AD, Nornír, Nyktophobia, Obscurity, Onslaught, Origin, Razor, Revel In Flesh, Saor, Scalpture, Shape Of Despair, Sinners Bleed, Space Chaser, Suffocation, Thron, Total Hate, Uada, Visigoth, Whoredome Rife, Wolves In The Throne Room und WormrotParty.San Open Air, Obermehler
12.08. - 14.08.21metal.de präsentiertParty.San Metal Open Air 2021 (Festival)Dismember, Carcass, Mayhem, 1914, Alcest, Anomalie, Asphyx, Benediction, Beyond Creation, Blockheads, Blood Incantation, Borknagar, Bound To Prevail, Bütcher, Carnation (BE), Crom Dubh, Fleshcrawl, Graceless, Heidevolk, High Spirits, Impaled Nazarene, Kadaverficker, Katatonia, Lunar Shadow, Malevolent Creation, Månegarm, Motorowl, Nocturnus AD, Nornír, Nyktophobia, Obscurity, Onslaught, Origin, Razor, Revel In Flesh, Sacred Reich, Saor, Scalpture, Shape Of Despair, Sinners Bleed, Space Chaser, Thron, Total Hate, Uada, Visigoth, Whoredome Rife und Wolves In The Throne RoomParty.San Open Air, Obermehler

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