Heidevolk - Batavi

Review

Galerie mit 17 Bildern: Heidevolk - Rockharz 2019

Ein Konzeptalbum über die Bataver, ein westgermanisches Volk, das von den Römern unterworfen wurde, sich jedoch im Jahre 69 gemeinasam mit anderen germanischen und keltischen Stämmen gegen diese Herrschaft erhob, präsentieren uns die Holländer von HEIDEVOLK zwei Jahre nach Veröffentlichung ihres letzten Werkes „Uit Oude Grond“.

Darauf verfolgen sie den auf dem Vorgänger eingeschlagenen musikalischen Pfad konsequent weiter, weg von ihrem früheren Image als mitgröltaugliche Partykapelle, hin zur ernstzunehmenden und anspruchsvollen Pagan Metal-Band. Dementsprechend düsterer und epischer ist die Stimmung auf „Batavi“, der Spaßfaktor wurde weiter deutlich zurück genommen. Nicht eingebüßt haben die Kompositionen der Holländer hingegen an Kraft und Energie, ja die neun Songs wirken durch den gestiegenen Härtegrad sogar machtvoller und stürmischer als die der vorherigen Alben der Band. Doch HEIDEVOLK sind natürlich dennoch HEIDEVOLK geblieben und zeichnen sich nachwievor durch ihre typischen Trademarks aus, insbesondere den zweistimmigen cleanen Gesang, der die Stücke trägt und ihnen den einzigartigen Charakter verleiht, durch den sich der Sechser von zahlreichen anderen Kapellen dieses Genres klar abhebt. Auch gibt es auf diesem Werk an manchen Stellen Screams zu hören, die den etwas brutaleren Gesamteindruck von „Batavi“ noch verstärken.

Kritisch angemerkt sei jedoch, dass es zwar lobenswert ist, dass HEIDEVOLK sich in den letzten Jahren musikalisch weiter entwickelt haben und versuchen, ihrer Musik einen neuen Charakter zu verleihen, doch die eingängigen Mitgrölsongs standen den Holländern einfach sehr gut zu Gesicht und Hymnen dieser Art, die live abgefeiert werden können, fehlen auf „Batavi“ leider. Zwar hat dieses Album seine Momente und natürlich sind die Melodien darauf schön und zumeist auch einprägsam, doch scheinbar müssen HEIDEVOLK einfach noch etwas dazulernen, was das Komponieren von Hits ohne Partycharakter betrifft. Fans werden hier aber dennoch sehr gut bedient.

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21.02.2012

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Heidevolk auf Tour

06.08. - 08.08.20Party.San Metal Open Air 2020 (Festival)Dismember, Carcass, Mayhem, Katatonia, Sacred Reich, Alcest, Asphyx, 1914, Anomalie, Benediction, Beyond Creation, Blood Incantation, Borknagar, Bound To Prevail, Bütcher, Carnation (BE), Caroozer, Crom Dubh, Fleshcrawl, Graceless, Heidevolk, High Spirits, Hirax, Idle Hands, Impaled Nazarene, Infernäl Mäjesty, Kadaverficker, Lunar Shadow, Månegarm, Malevolent Creation, Moonsorrow, Motorowl, Nocturnus AD, Nornír, Nyktophobia, Obscurity, Onslaught, Origin, Razor, Revel In Flesh, Saor, Scalpture, Shape Of Despair, Sinners Bleed, Space Chaser, Suffocation, Thron, Total Hate, Uada, Visigoth, Whoredome Rife, Wolves In The Throne Room und WormrotParty.San Open Air, Obermehler
12.08. - 14.08.21metal.de präsentiertParty.San Metal Open Air 2021 (Festival)Dismember, Carcass, Mayhem, 1914, Alcest, Anomalie, Asphyx, Benediction, Beyond Creation, Blood Incantation, Borknagar, Bound To Prevail, Bütcher, Carnation (BE), Crom Dubh, Fleshcrawl, Graceless, Heidevolk, High Spirits, Impaled Nazarene, Kadaverficker, Katatonia, Lunar Shadow, Malevolent Creation, Månegarm, Motorowl, Nocturnus AD, Nornír, Nyktophobia, Obscurity, Onslaught, Origin, Razor, Revel In Flesh, Sacred Reich, Saor, Scalpture, Shape Of Despair, Sinners Bleed, Space Chaser, Thron, Total Hate, Uada, Visigoth, Whoredome Rife, Wolves In The Throne Room und WormrotParty.San Open Air, Obermehler

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