Infection Code - In.R.I.

Review

KURZ NOTIERT

Die italienischen Krachmacher INFECTION CODE machen rein musikalisch schon mal viel richtig. Der thrashige Sound, den sie ihren Hörern um die Löffel trümmern, kommt leicht angeschwärzt daher und findet immer wieder Platz für sinistre Melodien. Eine punkige Rotznase macht sich ebenfalls bemerkbar, sodass einem schon mal der Vergleich mit MANTAR und Co. über die Lippen springen könnte. Klar, die von der Band versprochene Industrial-Komponente kommt zumindest auf dem vorliegenden, siebten Album „In.R.I.“ etwas kurz und die Songs neigen aufgrund ihrer Länge zu Langatmigkeit und Repetition, aber es kracht dennoch ordentlich und kompetent im Hause INFECTION CODE.

Daher ist es eine echte Schande, dass Sänger Gabriele Oltracqua nahezu jeden Song mit seiner nervtötenden Intonation ruiniert. Der Mann hat zugegeben eine beeindruckende Marilyn Manson-Impression drauf, aber er verharrt in gut 90% seiner Darbietung in einer furchtbar gezwungenen Stimmlage, die einfach nur nach Verstopfung auf dem Lokus klingt. Dass ihm das nach so vielen Veröffentlichungen scheinbar noch niemand gesagt hat, verblüfft dann schon etwas. Und dass er dabei stets derart penetrant in den Vordergrund gemischt ist, macht die Sache leider auch nicht genießbarer. Schade um die gute Arbeit, die seine Mitmusiker leisten…

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18.11.2019

Sitzt, passt, wackelt, hat Luft.

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