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Lacrimosa - Elodia

Review

Galerie mit 30 Bildern: Lacrimosa - Wave Gotik Treffen 2013

Brrr… wenn ich das schon lese. Eine „Rockoper“ soll die neue Lacrimosa sein, das erweckt furchtbare, fast greifbare, Schmerzen an solche Sachen wie Meat Loaf oder AOR. Da wird man schon grün im Gesicht, wenn man nur an den ersten Ton einer solchen „Rockoper“ denken muß. Ich stelle mir darunter wirklich viele schlimme Sachen vor, die ich hier besser nicht erwähne, denn ich will niemanden ob des Schreckens in den Suizid treiben. Und jetzt machen Lacrimosa auch noch sowas unter Mitwirkung des London Symphony Orchestras? Ich muß erstmal eine Valium schlucken um mich zu beruhigen. Ehrlich gesagt ist diese Band sehr stark in meiner Gunst gesunken, kamen doch zum Schluß eher durchwachsene Produkte auf den Markt. Inferno war genial, Stille etwas schwächer, die letzte Single belanglos und jetzt? Gute Frage. Ich bin ehrlich gesagt geneigt, diese CD als einfach nur banal und langweilig abzustempeln. Die Lieder vermissen fast gänzlich den alten Charme, alles wirkt aufgesetzt und konstruiert, die Stimme von Tilo nervt teilweise einfach nur noch und Anne kann immer noch nicht singen. Zu all dem Unglück kommt dann noch ein solch schlechter Refrain wie der von „Alleine zu zweit“ („Taaaanz, mein Leben, taaaaaanz“). Sonderlich viel ist eigentlich nicht passiert seit Stille, die Musik ist immer noch eine Mischung aus Symphonischen Bombast, Metal und Gothic, aber irgendwie klingt das alles schon zu eingefahren. Sicher, die Arrangements sind brilliant, die Chöre schön und das Orchester klingt entweder wuchtig oder sanft und ist wohl der größte Pluspunkt der CD, aber das Ganze klingt dadurch auch ein wenig überladen. Vielleicht hab ich aber auch einfach nur meine Verständnis für diese Band verloren und die CD wird sich auch sicherlich in der Szene recht gut verkaufen. Ich find sie aber, wie erwähnt, einfach langweilig. Liegt sicher, wie immer, an mir.

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18.05.1999

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11 Kommentare zu Lacrimosa - Elodia

  1. Der Meister sagt:

    Mich kotzt es an, wenn man eine Band runterbuttert weil sie ihrem alten Stil nicht treu geblieben ist und etwas neues versucht hat. Das Reviwe ist vollkommen daneben meiner Meinung nach. Tilo singt um einiges melodischer als grunzende Wildschweine der Black- und Death- Metal-Szene. Und wer behauptet, Anne könne nicht singen, der soll scih mal "The turning point" anhören; da könnten sich einige Kolleginnen mal ein Stück abschneiden. Es gibt wenig Alben, die es so gut verstehen, Stimmungen und Emotionen durch Musik und Gesang zu erwecken. Ein klasse Album.

    9/10
  2. hochgothe666 sagt:

    Ich gebe Meister recht! Es ist schon eine Sauerei über ein Genie wie Tilo Wolff so herzuziehen, zumal seine Kompositionen einfach genial sind!!!! Außerdem finde ich die Songs sehr harmonisch und gefühlvoll…genau das richtige für einen schönen Abend mit der Freundin bei Rotwein aus Silberkelchen und Kerzenschein oder wenn man allein im Kämmerlein sitzt und nachdenklich ist. Man spürt die Liebe und auch den Schmerz, der durch diese Lieber fließt. Auch wenn ich "Angst", das Ur- Werk, auf seine Weise fast besser finde, ist dieses Album ein Gothic-Muß für Liebhaber der Szene… Aber Meister: Was reden wir eigentlich? Wie sollen das Menschen verstehn, die hirnlosen Gewalt-Brüllscheiß wie CannibalCorpse und andere hören? Die sind wohl zu primitiv um diese Musik zu verstehn…..

    8/10
  3. AngelsBackSoul sagt:

    Ihr beiden habt vollkommen Recht! Tilo und Anne (die wirklich GENIAL singen kann!!!) haben es geschafft, den Liedern so viel Sehnsucht und Ausdruck zu verleihen… dieses Album ist nicht wie irgendwelche Metal-CDs, man muss seine Stereoanlage nicht voll aufdrehen, damit man mal hinhört. Diese CD ist schön… faszinierend, weil sie ihren ganz besonderen Stil hat. Die Lieder sind abwechslungsreich, obwohl sie von dem selben Thema handeln. Und mal ganz im Ernst: mich stört irgendein heiseres Gebrüll eines zweitklassigen Metalsängers mit sägenden Gitarren im Hintergrund mehr, als Tilo´s ruhiger, sanfter Gesang!

    10/10
  4. Troll sagt:

    Ihr seid alle Schwuchteln. Ich glaube ich hasse Euch…

  5. Armidarna sagt:

    Die bewertung der 6 punkte ist ja ok, aber das man sagt das Tilo jauelt und scheiße singt kann ich einfach nicht verstehen ! Hört euch mal das erste album "angst" an und dann "elodia" als vergleich Tilo kann jetzt viel besser singen als dieser dösende sprechgesang von "angst".Mich kotzt es nur an das Lacrimosa dieses Thema Liebe nahm, aber die Musik ansich von elodia ist nicht schlecht nur die Texte sprechen mich nicht an, und das man den Stil so runter macht (rockoper) das kann ich nicht verstehen, Einiges klinkt schön und klassik mit e-gitarre zu verbinden ist kreativ und mal was anderes, Lacrimosa macht halt ihr eigenes Ding !! Und wird es auch immer machen und das find ich gut ! …(nur diese beschissenen Liebes texte)

    6/10
  6. Anonymous sagt:

    Dieses Album ist das beste Output von Lacrimosa. Es klingt überladen? Wo denn? Wunderschöne Arrangements, ein Orchester zum Verlieben, die Gitarren und die Drums spielen gekonnt, Tilos und Annes Stimmen glänzen perfekt und ich bin, einfach ausgedrückt, hin und weg! Nun, es ist Geschmackssache. Einige behaupten, Lacrimosa bedienen sich vieler Gothicklischees, und andere "erleben" diese Musik. Und ich gehöre zu den letztgenannten. Für Lacrimosa-Fans ein Muß!

    9/10
  7. Anonymous sagt:

    eieieiei… Schnulzenalarm! "Ich verlasse heut dein Herz…" Da platzt mir fast die Blase! Musikalisch gesehen kann man das noch gerade so durchgehen lassen, wenn bedenkt, dass die älteren sachen doch besser waren/sind! Ich werde mich nie richtig mit derren Musik anfreunden können. Allein das Konzert bei dem ich beiwohnen durfte war ziemlich für den Arsch. Lauter Grufties die wie hinrambutierte Zombies immer hin und her schwanken und genau 3 Leute die zu der Musik die Mähne schüttelten. Da war die Vorband für mich das echte Highlight. Hätte ich viel lieber in der Länge von Lacrimosa gehört. Ich glaub es waren Lacuna Coil. Die stehen ja für gute Musik. Nun ja, es gibt bestimmt schlechtere Bands als Lacrimosa.

    4/10
  8. Anonymous sagt:

    also, ich finde das album nicht so schlecht. da ich ja auch ein "die hirnlosen Gewalt-Brüllscheiß wie CannibalCorpse und andere hören" Typ bin, ist es als entspannung für zwischendurch nicht schlecht auch wenn die texte wirklich ziemlich schwulzig sind.da ist haggard doch eine bessere alternative!

    7/10
  9. sebastia sagt:

    Supergeile Platte mit wahnsinnig viel Tiefgang! Klar ist manchmal dieses Liebeszeugs äußerst nervig, aber die Instrumentierung ist Klasse, die Stimme ist sehr emotional (auch wenn ich meine, das Anne nicht ganz so gut ist) und die Melodien wirklich toll.
    Und wenn jemand schreiben muss, dass Leute die sowas hören Schwuchteln sind, dann muss ich dem hinzufügen, dass dieser jemand schleunigst seine Mama aufsuchen sollte, und sich ein bißchen Zärtlichkeit holen, oder schieb dir einfach ein umgedrehtes Kreuz in den Arsch!

    9/10
  10. Anonymous sagt:

    Es dudelt hier, es dudelt da. Dazu kommt das Genöle von einem Typen, der im Singen ungefähr so versiert ist wie ein Nilpferd im Eiskunstlaufen. Das ist vielleicht gut gemeint, mir aber viel zu sehr "Düster-Schlager". So, mehr kann ich nicht schreiben, da mir der Arsch so weh tut, seit ich mir das umgedrehte Kreuz hineingeschoben habe…

    3/10
  11. frankenbub sagt:

    So wenig Punkte für dieses zeitlose Meisterwerk? Dafür wird die nächste 08/15 Grunz-Scheibe in den Olymp gelobt? Ja gut, Geschmäcker sind nunmal verschieden. Doch sollte wohl nicht alles auf Metal.de getestet werden wenn es niemanden in der Redaktion gibt der sich dafür begeistern kann.

    10/10