Perzonal War - Neckdevils – Live

Review

Anlässlich ihres 20jährigen Jubiläums spielten PERZONAL WAR am 29. Oktober 2016 in Siegburg ein anständiges Jubiläumskonzert, welches sowohl Ton- als auch Bildtechnisch festgehalten wurde. In Form von „Neckdevils – Live“ wird dieses Konzert nun als Live-CD und –DVD veröffentlicht.

PERZONAL WAR hauen mit „Neckdevils – Live“ ihre erste Live-Veröffentlichung raus

Bei acht Studioalben war die Zusammenstellung der umfangreichen Setlist sicherlich nicht ganz so einfach, zumal bei einer solchen Jubiläumsshow auch immer etwas Besonderes präsentiert werden sollte. Dem trugen PERZONAL WAR Rechnung, indem sie zahlreiche Gäste einluden, um gemeinsam die Standards einer PERZONAL WAR Show zu spielen, aber auch Songs, die man so nicht auf dem Zettel hatte, sowie richtiggehende Überraschungen. Die CD liefert einen kleinen Querschnitt des Abends, der begrenzten Spielzeit fallen allerdings viele Besonderheiten zum Opfer. Wichtiger ist die alles umfassende DVD, auf die wir uns hier in erster Linie konzentrieren.

Zu Gast bei PERZONAL WAR

Als Gäste fungierten unter anderem Arkadius (SUIDAKRA, FALL OF CARTHAGE), Sascha Aßbach (FALL OF CARTHAGE), Victor Smolski (Ex-RAGE, Ex-LINGUA MORTIS ORCHESTRA, ALMANAC), Dom Fox und Christoph Lücker (ARCHITECTS OF CHAOZ). Weiter finden sich Gastauftritte der ehemaligen PERZONAL WAR Mitglieder Frank Buchwalter, Sascha Kerschgens und Sven Schmoll auf „Neckdevils – Live“.

PERZONAL WAR ziehen alle Register

Die mit viel Spielfreude auftretende Band hatte offensichtlich viel Spaß auf der Bühne, wovon sich auch das Publikum anstecken ließ, die feierwütigen Fans gingen ordentlich ab, was auch auf DVD/CD gut rüberkommt. Bei der zweistündigen Vollbedienung der sympathischen Band gab es natürlich zeitlose Standard-Nackenbrecher wie „Born“ „Devil In My Neck“ oder „5 More Days“, aber auch selten gespielte Songs wie „My Conspiracy“ und „D.O.P.“. Ein ganz besonderes Schmankerl war aber der eingebaute Akustik-Part, in welchem PERZONAL WAR bei den drei um arrangierten Tracks „Hope Dies Last“, „The Same Blood“ und „Never Look Back“ eine ganz andere, ruhigere Facette von sich zeigten. Anhand dieses Live-Dokuments lässt sich hervorragend die Entwicklung der Band vom reinen Thrash-Act zur offenen, modernen Metal-Band mit Gespür für Melodie, Riffs und eine positive Art von Aggression nachvollziehen. Die professionell gemachte DVD ist indes keine High-End-Produktion mit 50 Kameras, dafür wirkt aber alles authentisch und auch irgendwie familiär. Gut gemacht!

01.06.2018

Geschäftsführender Redakteur (Konzertakkreditierungen, News, Test Audioprodukte)

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