Rêverie - Wandel

Review

Galerie mit 16 Bildern: Rêverie - In Extremo - Sterneneisen-Tour 2011

Erst Anfang 2010 gründeten sich REVERIE und die ersten Songs waren schnell geschrieben. 2011 wurde dann bereits das Studio geentert und das Ergebnis dessen ist das Debütalbum der Band um Multiinstrumentalist Max Leonhardt “Wandel”, für das die Band sogar einen Deal mit Napalm Records einheimsen konnte.

Stilistisch fühlen sich REVERIE im Dark/Gothic Rock heimisch, das Klangbild wird jedoch auch von metallischen Elementen und sogar elektronischen Einsprengseln geziert. Bands wie ASP, UNHEILIG, SAMSAS TRAUM und teilweise auch RAMMSTEIN oder IN EXTREMO in ihren ruhigeren Momenten zählen mit Sicherheit zu den Vorbildern REVERIEs. An diese Bands lässt “Wandel” nämlich nahezu andauernd denken, ohne jedoch offensichtlich kopiert wird.
Schwelgerisch, passend zum Bandnamen verträumt, zumeist geheimnisvoll und einen Hauch düster sind die Melodien auf diesem Werk, zumeist vorgetragen von Max Leonhardts Stimme, die irgendwo zwischen der des Grafen (UNHEILIG) und der Alexander “ASP” Sprengs anzusiedeln ist, jedoch weniger emotional und voll als diese daher kommt. Auch das klassische Piano übernimmt hier und da die Führung. Gitarren werden in den Strophen dezent, ansonsten nur in den Refrains eingesetzt und haben auch dort nur die hintergründige Aufgabe, den Sound zu verdichten und machtvoller zu gestalten. Das ist schade, denn genau die Momente, in denen REVERIE zumindest etwas metallischer zu Werke gehen, z.B. bei “Die Stadt”, “Schwarze See” oder “Hexe”, und teilweise sogar ein paar Screams und Growls einsetzen, stechen sehr positiv hervor.

Im Vergleich zu Werken der genannten Referenzbands können REVERIE nämlich noch nicht gänzlich mithalten, insbesondere, weil sich auf “Wandel” auch einige eher durchschnittliche Parts finden. Doch die Truppe aus Münster ist absolut auf dem richtigen Weg und ihr Debütalbum ist jedem Genre-Fan ans Herz zu legen.

13.01.2012

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