Silence - Enola

Review

Ui, da haben die Jungs aber eine wichtige Zutat in ihrem Sound vergessen: Eigenständigkeit. Eigentliche eine Ingredienz, welche mir immer sehr am Herzen liegt, was allerdings in diesem speziellen Fall gar nicht mal so schmerzlich vermißt wird. Etwas zu oft hat diese Band hier scheinbar das zweite Ablum von Darkseed „Spellcraft“ goutiert, zumindest klingt das gesamte Werk verdächtig danach. Recht eingängiger eins-zwei-drei Goth Metal, der seine Melodien mehr als einmal von Paradise Lost geborgt hat und vom Sänger her dermassen nach Darkseed klingt, daß man wirklich auf eine Tribute Band tippen könnte. Auch die ab und an auftauchenden weiblichen Vocals sind ähnlich strukturiert wie damals bei „Spellcraft“. Dabei hat man ebensolchen Goth Metal der fast schon alten Schule schon lange nicht mehr gehört, vorallem da die meisten Bands dieser Art mit Grunzern und ähnlichem Getier arbeiten. Nicht so Silence. Sicherlich nicht sehr innovativ, sicherlich nicht zwingend ein Juwel, aber ein anständiges Werk, welches vor allem dem Rezensenten eine dicke Träne der Nostalgie abzwang. Schnüff. Website der Band: (Link)

29.03.2001

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