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Sirrah - ACME

Review

Das Erste, was mir zu dieser Band einfiel, als sie meinen CD-Player besetzte, war: The Gathering und Theatre Of Tragedy. An erstere Band erinnern mich die Melodien und der starke Keyboardeinsatz, an zweitere der Wechselgesang Mann/Frau. Schön, was diese Band hier fabriziert hat und es befindet sich so manch musikalische Perle darunter. Leider ist die Produktion mit der Stimmen- und Instrumentenvielfalt (Gegrunze, normaler und weiblicher Gesang, zwei Gitarren, Bass, Drums, Geige und Keyboard) überfordert und so klingt die ganze Sache oftmals überladen. Auch sind einige Stücke noch etwas unausgereift, aber man erkennt das Potential, daß in dieser Band steckt, die durchaus in der Lage ist, die beiden erstgenannten Bands locker in die Tasche zu stecken. Negativ fallen auch einige fehlende Lyrics und eine etwas spartanische Aufmachung auf. Witzig ist allerdings das recht experimentelle Lied „Panacea“, das jeden Hörer bisher an irgendein völlig anderes Lied erinnert hat (und an welches? -Truhe). So hab ich jetzt schon locker drei Vorschläge, nach welchem Lied „Panacea“ klingen könnte…

24.01.1997

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2 Kommentare zu Sirrah - ACME

  1. mf_Greg sagt:

    Eins meiner Lieblingalben! Vor allem die unglaublich variablen Vocals machen es so brillant, mal wird, wie schon gesagt, TOT-Typisch gegrunzt, dann kommen herrliche cleane Vocs zum Einsatz, die sowohl recht erhaben als auch wirklich depressiv klingen können, und letztendlich ist da noch der wunderschöne weibliche Gesang, der perfekt das Meisterwerk ausschmückt. Überladen finde ich die Songs eigentlich nicht, dafür sehr abwechslungsreich und oft auch einzigartig. Meine absoluten Faves sind der Titelsong "ACME", der sich auch schon auf mehreren Compilations rumgetrieben hat ("Beauty in Black"?), das geile "Passover 1944" und das herrliche "Panacea", das beweist, dass die Truppe aus Polen auch eine gehörige Portion Humor besitzt. Sehr zu empfehlen auch "Will Tomorrow Come?", das Nachfolgealbum der Band, die sich leider schon aufgelöst hat (Anspieltipps: "For The Sake of Nothing" & "Floor’s Embrace"). / Greg

    8/10
  2. stativision sagt:

    8 punkte sind schon ok, überladen finde ich die cd auch nicht, und die schlechte aufmachung kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen, immerhin haben manche bands überhaupt keine lyrics beigefügt. rügen muss ich allerdings einige teile, die derart altbacken und anachronistisch klingen, dass sie langeweile bei mir hervorrufen, a.u. tomb und teile von pillbox impressions z.b. aber passover 1944 entschädigt für fast alles, auch, wenns mir fast schon zu schön klingt.

    8/10