Telos - Telos

Review

Kurz Notiert

TELOS aus Kopenhagen nennen die eigene Musik „Blackened Hardcore“. Ihre selbstbetitelte Debüt-EP aus dem Jahr 2016 wird nun von Wooaaargh auf Vinyl veröffentlicht. Und: „Wooaaargh“ indeed. Geschrien wird auf „Telos“ am Stück, allerdings auch recht eindimensional, während das Schlagzeug sich vor dem Blast Beat nicht scheut und die Gitarren von einem Riffs ins andere krachen.
Auf der Habenseite steht bei TELOS, dass die schiere Wucht ihrer sechs Songs schon für eine gewisse Druckwelle sorgt. Auch überzeugt, dass „Ape“ im letzten Viertel bis aufs Noise-Rock-Skelett reduziert wird oder „Deity pt.2: Whiter“, knapp acht-minütig, doomig-schwer ausgebremst. Mathcore-Hektik dominiert im düsteren Gesamtbild insgesamt nicht.
Zwar weniger wahnsinnig als beispielsweise INTEGRITY, liegen bei TELOS die Parallelen zu ihren rabiaten Landsleuten HEXIS jedenfalls auf der (vom bereits getrockneten Blut der Unvorsichtigen vermutlich schwarz gefärbten) Hand. Zu vermuten ist so oder so: Von TELOS kommt spätestens im Angesicht der Apokalypse noch was Tolles.

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19.11.2018

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