Urkraft - Eternal Cosmic Slaughter

Review

Hoppala, was ist denn hier los? Haben etwa THE HAUNTED und HATESPHERE die Arbeiten an ihren eigenen neuen Alben eingestellt und stattdessen ein gemeinsames Projekt namens URKRAFT gegründet? Nein, diese Sensation muss wohl noch etwas auf sich warten. Aber wenn sie zustande kommen sollte, könnte das Resultat ähnlich klingen wie „Blessed Be The Human Beast“, der Opener der Debütscheibe der dänischen Newcomer mit deutschem Bandnamen. Mit einem durch den Gewinn des letztjährigen Bandhoffnungscontest in ihrer Heimat gestärkten Selbstvertrauen liefern die fünf allesamt kurzhaarigen Jungs mit „Eternal Cosmic Slaughter“ ein Erstlingswerk ab, das sich gewaschen hat. Dabei ist es hinfällig zu erwähnen, dass Tue Madsen (u.a. MNEMIC) als Knöpfchendreher ganze Arbeit geleistet hat, denn die neun Songs stehen für sich selbst. Wie in der Einleitung schon angedeutet, formiert sich durch URKRAFT ein Death-Thrash-Bastard aus THE HAUNTED, deren Vorgängerband AT THE GATES und den eigenen Landsmännern HATESPHERE (Sänger Thomas klingt wie Jacob Bredahls Zwillingsbruder) und ILLDISPOSED, der ordentlich und kraftvoll durch die Rabatten wütet. Zwar ist diese musikalische Ausrichtung wirklich nichts weltbewegend Neues, weswegen manche Riffs den Charakter von einem Retortenbaby haben, aber URKRAFT wiegen diesen kleinen Mangel geschickt auf: Im Vergleich zu den erwähnten Einflüssen schaffen sie eine vielschichtigere, emotionalere und greifbarere Atmosphäre, und zwar durch den dezenten Einsatz von immer passenden Keyboards und einem hohen Anteil an packenden Melodien und Soli. So wird diese Platte durchaus auch für DARKANE-Fans interessant. Demzufolge steht „Eternal Cosmic Slaughter“ in punkto erdrückender Riffbrachialität ein wenig hinter Alben wie „One Kill Wonder“ oder „Bloodred Hatred“ zurück, macht aber trotzdem unausweichlich deutlich, dass es schon wieder einen dänischen Newcomer gibt, den man sich in Großbuchstaben auf seinen Notizzettel schreiben sollte.

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28.04.2004

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