Dreamlike Horror
"Delightful Suicides" - Song By Song

Special

Kommentare zu den Songs von Aphazel und Deadly Kristin

Dreamlike Horror

Nighthunt

Aphazel: Das war einer der ersten Songs, welche wir für DREAMLIKE HORROR schrieben. Er entstand mit Cembalo und mehrschichtigen Effekten, um die Atmosphäre noch zu steigern. Es war als Intro für die Promo 2000 gedacht.

The House That Breathes With Ghosts

Deadly Kristin: Dieser Song handelt von meinen Erinnerungen und Sinneseindrücken der Traurigkeit, die ich fühle, wenn ich zurückkehre in das Haus meiner Ur-Großmutter, in welchem es spukt, im mittelalterlichen Stadteil von Luino. Es ist ein Stück klassischer Musik.

Moonshine

Deadly Kristin: Es handelt sich hierbei um eine Vision über ein Haus in der Mitte von nirgendwo, umgebeben von Feldern. Diese Vision hatte ich vor einigen Jahren. Innerhalb dieses Hauses passierten einige Dinge. Ich sah diese in meinen Halluzinationen und schrieb einen Song darüber.

Damien

Deadly Kristin: Dieser Song ist zum Teil vom Film „Omen“ inspiriert, ich schrieb ihn für Daemon Benton. Es handelt sich um den einzigen Metal-Track auf dem Album.

A Solitary Moment

Deadly Kristin: Dieser Song ist autobiografisch. Er erzählt von einem Künstler, welcher den Ursprung seiner inneren Konflikte entdeckt: Mensch zu sein und Sklave zu den eigenen wilden, unkontrollierbaren Emotionen. Sie schreibt einen Abschiedsbrief an Ihren Geliebten und nimmt sich dann das Leben. Ich schrieb den Song in einem sehr depressiven Moment meines Lebens, an welchem ich mich nach dem Tod sehnte und in die andere Dimension eintauchen wollte. Ich wollte meine Songs und Gedichte für mich in dieser Welt sprechen lassen, von welcher ich mich nicht als Teil fühle.

The Labyrinth Of Qena

Aphazel: Dieser Song besitzt ein chaotisches Feeling mit verschiedenen Schichten Keyboard und Delay. Qena ist der Name einer Stadt in Ägypten. Der Titel reflektiert einfach eine Fantasie und Vision, die ich während des Songwritings entwarf.

La Vendetta

Deadly Kristin: Dieser Track handelt von einer Mutter, die Ihre eigenes Baby tödet. Ich hasse Mütter, die Ihre eigenen Nachkommen töten. In diesem Song ließ ich die Tochter als Zombie zurückkehren und nach Ihrer Mutter sehen, die sich so verdammt schlecht benommen hat.

Your Laying Body

Deadly Kristin: Eine meiner weiteren Halluzinationen. Ich sah einen gequälten Mann auf einem Feld. Bedeckt von Dreck und Blut erhob er die Hand, um nach Hilfe zu bitten. Ein Teil von mir fühlte Mitleid und wollte versuchen, den Kerl zu beschützen. Meine andere Seite empfand Ekel und Horror durch die Vision, wollte einfach nur schreien und den Menschen sterben sehen. Dieser Song ist ein Gedanke über unsere Ängste vor Leichen, und wie der Körper eines Verwandten oder einer nahe stehenden Person sich in etwas Böses und Furcht einflößendes in unserem Kopf verwandeln kann, nachdem die Person gestorben ist.

Wedding In Horror

Deadly Kristin: Am Anfang des Songs betritt man die Kirche begleitet von einer sehr makabren Kirchenorgel. Am Altar bittet die Braut den Bräutigam, sie zu töten und Ihr Herz zu essen. Sie liebt ihn so stark, dass sie ein Teil von Ihm sein will, auch physikalisch. Sie möchte dass Ihr Gewebe als Teil von seinem ist, Ihr Blut in seinen Venen fließt und sie in Ihm für immer lebt. Es ist ein sehr romantischer und makabrer Song. Die Orgel Atmosphäre wird durch einige Heavy Gitarren-Riffs unterbrochen, welche zusammen mit dem Verlangen der Braut, von Ihrem Geliebten getötet und gegessen zu werden, daherkommen.

The Owl’s Secret

Aphazel: Dieser Titel ist dem großen Geheimnis der mächtigen Eule gewidmet, sowie der Natur dieser nächtlichen Kreatur. Dieser Titel passt auch hervorragend zur Stimmung dieses Songs, welcher sich stilistisch in der Nähe älterer DEAD CAN DANCE befindet.

Delightful Suicides

Deadly Kristin: Dies ist ein Tribut an die alten Schönheiten der Vergangenheit, diese feinen und charismatischen Ladies der 20er Jahre. Sie haben mich schon immer fasziniert. Der Selbstmord einer großen Lady, einer wunderschönen Diva die in Luxus lebt und welche die Welt zu Füßen liegt muß etwas Gütiges haben, auch im Augenblick des Todes. Eine Befreiung von allen materiellen Vergnügen, welche das ordinäre Leben bieten, um einen erhabeneren Stand zu erreichen, welcher in dieser vulgären Welt nicht gefunden werden kann.

Funeral March

Aphazel: Die ursprüngliche Idee bestand darin, eine Doom Metal Version dieses alten Klassikers (welcher ursprünglich von Chopin stammt, für alle die das nicht wußten) zu machen. Letztendlich entschloss ich mich dazu, nicht so viele Gitarren draufzupacken und dachte, es passt besser auf das Album von DREAMLIKE HORROR als zu ANCIENT oder andere Projekte. Der Song enthält einige Teile, die sich etwas von der Originalversion unterscheiden, aber die Hauptmelodie wurde beibehalten. Ich habe diese lediglich etwas langsamer und heavier angelegt. In einigen Teilen (vor allem in der Mitte) hat er mehr „Dreamlike“ Feeling.

24.08.2005

Geschäftsführender Redakteur (News-Leitung)

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