Sadako
"Bedtime Stories" - Song by Song

Special

Marx, seines Zeichens Sänger bei der Band SADAKO, hat sich freundlicherweise die Zeit genommen, die Songs ihres aktuellen Albums „Bedtime Stories“ zu kommentieren. Have Fun!

Sadako

Midnight Madness

Das Intro. Es soll einen in die Richtige Stimmung bringen. Das Stück ist zwar von Benji_D mich erinnert es immer sehr stark an die Titelmelodie vom PS Game Silent Hill also an diverse Horrorsoundtracks.

Sinned

Mit Sirenen eingeläutet. Es geht um die Beziehung von Menschen zu Gott. Sie glauben blind an einen Gott um trotz ihrer Hilflosigkeit noch hoffen, das alles Gut werden wird. Leider sind sie verlassen – „diese Nacht wird ewig sein“. Treibende Nummer – trotz der Stakkatoelemente sehr melodisch.

Okinawa

Einigen vielleicht bekannt von div. Samplern. Wirre Arpeggiatos treffen auf einen sehr Gothic-lastigen Refrain. Textlich eine Nummer über Trennungsschmerz und -wut die im Verzweifelten Refrain endet.

Maneater

Mit einem schnellen Strophenteil beginnend nehmen wir auf dem Refrain immer mehr Tempo heraus. Der Refrain besteht dann eigentlich nur mehr aus dem Basis uff-zack der Drums und einem mit Fuzz gespielten Doomteil. Symbolisch betrachtet, das bedingungslose Geben einer Beziehung bis nur noch eine leere Hülle überbleibt. Ich verwende das Bild eines kanibalischen Sexaktes damit es spannend bleibt. 😉

Man On Ether

Das erste Interlude. Der Titel sollte eigentlich alles sagen!

Drowned Cliches

Mein persönlicher Favorit. Treibende Strophen gehen in eine akustische Bridge die sich dann in den Refrain steigert. Wieder eine Trennungsgeschichte nur wird’s hier richtig böse und beleidigend zwischen dem ehemaligen Liebespaar.

The Four Horsemen

Die einzige Fremdkomposition auf dem Album. Ich liebe die Originalversion weil sie trotz des Hippiesounds diesen sehr düsteren Apokalypse-text hat. Wir sind das Stück so angegangen dass wir ein bisschen Tempo herausgenommen haben und dem ganzen einen leichten Elektronikeinschub gaben. Die bratenden Gitarren im Refrain nicht zu vergessen.

Alice in Wonderland

Eine sehr Industrial-lastige Nummer mit vielen integrierten Samples und verzerrten Vocals. Textlich eine Abhandlung über eine Beziehung zu Drogen.

The Fallen

Das zweite Interlude. Ein düsteres Klavierstück das die Melodie des Soundtracks zum gleichnamigen Film aufgreift.

Redhat

Sehr melodiös und sehr ohrenfreundlich, sozusagen der Hit des Albums. Speziell Frauen dürften dieses Stück lieben, obwohl ich Rotkäppchen in ein Stalker Märchen verwandelt habe. Das Stück hat es vom Demo „papa’s gonna bomb you…“ auf die CD geschafft.

Allein

Basierend auf einem Gedicht von Edgar Allen Poe. Das zweite deutschsprachige Stück auf „Bedtime Stories“ hat einen langen Tanzbaren elektro-Teil in der Mitte.

Tides

Auch vom Demo. Textlich geht es wie schon am Anfang des Albums um Religionsfanatismus in der Welt. Atmosphärische Strophen treffen auf einen sehr aggressiven Refrain. Das Stück endet mit einem Schlaflied und Bombengeräuschen.

Bullshit Stockings

Lost in Translation. Wer diesen Film gesehen hat weiß wie er die Samples zu verstehen hat. Hier endet der Teil der Beziehungsgeschichten deshalb ist hier der Bezug zum Film gerade so passend. Man kommt sich sehr oft fremd in dieser Welt vor.

Genesis

Die „La Ultima Hora“ – Geschichte beginnt mit der Prophezeihung des Orakels und sehr elektronisch.

Blood For Existence

Szenewechsel in Ruga’s Reich. Hier hat sich gerade ein junger Mann zu den Truppen gemeldet um später einmal die Chance zu bekommen eine Existenz aufzubauen. Na? Kommt’s euch bekannt vor? Ruga schickt also die Truppen aus um nach dem Kind zu suchen.

Like Blurry Glass

Das Kind wird geboren. Der Soldat erkennt die Chance das Schicksal seiner Welt eine Wendung zu geben und beschließt das Kind mit seiner Mutter zu retten…

Absinthe Upgrade

Spätestens jetzt sollte man bereit sein sich einen Schluck Absinthe zu gönnen. 😉

01.07.2005

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