Thrudvangar
"Walhall" Song By Song

Special

Die einzelnen Songs des THRUDVANGAR Albums „Walhall“ kommentiert Keyboarder Andreas.

Thrudvangar

Intro

Jeweils für den Anfangs- und den Schlusstitel unserer CD ist allein unser Tastenmann Andreas zuständig. Während er für das „Intro“ filigrane Melodien über Paukenschläge legt und dadurch Atmosphäre erzeugt, sitzt der Rest der Band bereits in der Kneipe.

Asatru

Der erste Track dieser Scheibe ist gleichzeitig auch der zuletzt entstandene und zwar ganz und gar in der typischen THRUDVANGAR-Manier: nämlich innerhalb einer ziemlich knapp bemessenen Zeit; keine Ahnung, ob dies überhaupt eine Stunde in Anspruch genommen hat.
Es wurde sich bewusst für das Auslassen eines „gesungenen“ Refrains entschieden, dafür eine etwas folky anmutende Hookline verwendet, welche auch den Mid-Tempo-Zwischenteil bildet. Die darin zu hörende Maultrommel wurde von einem sehr engen Bandbekannten (Willi) eingespielt, der ein Tag vor der Aufnahme und nach einigen Bieren von uns dazu verdonnert wurde. So haben bei diesem Lied 7 Personen mitgewirkt, was schon nahezu Big-Band-Charakter aufweist.

Kriegernacht

Das Kanne nicht nur der bandeigene Comedian ist, sondern es tatsächlich auch einen musikalischen Grund gibt, weswegen er bei uns ist, hat er nicht erst mit diesem Riff bewiesen, auf dem letztendlich der gesamte Titel „Kriegernacht“ aufgebaut wurde. Textlich bewegen wir uns hier vikingtypisch zwischen Freiheitsstreben und wilder Entschlossenheit. Für die chorähnlichen Parts ist neben Matze auch unser Drummer Torsten zuständig, so dass auf der „Walhall“ sogar gleich zwei von unserer Mannschaft ihr Gesangsdebüt geben.

Schwert der Asen

Einer der zwei Songs auf unserem Album, die schon auf der 2002er Mini-LP zu finden waren, für „Walhall“ aber noch mal komplett neu eingespielt wurden. Das einzige Lied auf der Scheibe mit einem 3/4-Takt, sodass sich dieses besonders für Leute mit Nackenproblemen zum richtigen Abschunkeln eignet.

Walhall

Unser Titelstück, welches wiederum aus dem Arbeitseifer unseres Keyboarders resultiert. Innerhalb nur einer Probesession wäre diese spannungsgeladene Midtempo-Nummer entstanden, ja „wäre“ wenn da nicht der fehlende Text für den Refrain gewesen „wäre“. So hat Matze nahezu ein viertel Jahr Ghostlyrics in Mikro gegrunzt, welche inhaltlich bei jedem A.O.K.-Jünger zu Tränen der Freude geführt hätten. Jetzt – nach kompletter Fertigstellung – ist es für viele von uns, der „unser-bestes-Stück“-Track.

Blut und Feuer

Musikalisch war dieser Track schon vor dem letzten (und gravierendsten) Besetzungswechsel fertig, einzig der Text wurde von unserem jetzigen Sänger nachträglich beigesteuert. Gemeinsam geprobt – geschweige denn live aufgeführt – wurde es vor den Aufnahmen nicht, sodass die neueren Bandmitglieder erst zum Zeitpunkt des Mixdowns wussten, für was sie ihre Parts beigesteuert hatten. Torsten lässt es sich ein weiteres Mal nicht nehmen, für den Background vokal richtig aufzudrehen. Die Uraufführung live steht immer noch aus, geprobt wird „Blut und Feuer“ mittlerweile allerdings schon.

Helheim

Nachdem anfänglich ein paar Songideen verworfen wurden, ist nun „Helheim“ unser erstes Lied, welches in der aktuellen Besetzung entstanden und auch unsere erstes, welches für „Walhall“ aufgenommen wurde. Somit ist „Helheim“ die Feuerprobe für uns alle gewesen, ob wir als Band überhaupt harmonieren. Test bestanden, mit THRUDVANGAR konnte es weitergehen.

Grönland

Die oben stehenden Ausführungen zu „Blut und Feuer“, lassen sich für „Grönland“ nahezu 1:1 übernehmen, mit dem Unterschied, dass hier der alte Text beibehalten wurde. Die durch das Keyboard erzeugte atmosphärische Dichte und Spannung bildet nahezu eine Verwandtschaft zum Titeltrack.

Odins Jungfern

Das zweite Werk aus der prähistorischen Zeit der Mini-LP-Ära. Auch hier wurde das Songmaterial neu aufgenommen. Gerade bei diesem Track zeigt sich, dass ein immerhin 4 Jahre alter Track genau so klingen kann, wie für „Walhall“ zugeschnitten.

Die Heimholung

Ausnahmsweise trägt bei diesem – als Outro angelegten – Titel unser Keyboarder nicht die alleinige kompositorische Verantwortung. Tatkräftige Unterstützung erhielt er diesmal von unserem Gitaristen Christian. Somit war das gute Stück nur eine halbe Stunde bis zur Vollendung gebraucht, während die anderen Bandmitglieder wieder einmal mehr in der Kneipe abhingen konnten.

21.08.2006

Geschäftsführender Redakteur (Konzertakkreditierungen, News, Test Audioprodukte)

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