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Reviews der Band
Untoten - The Look of Blasphemie

Untoten

"The Look of Blasphemie"
CD-Review, 5458 mal gelesen, 02.07.2002 Wertung 08/10

News der Band

24.09.2006

"Die Blutgräfin", das neue Album der UNTOTEN ist ab dem 3. November im Handel erhältlich. Das Doppelalbum mit einer Spielzeit von...

22.08.2006

Mit dem Doppelabum "Die Blutgräfin" vertonen UNTOTEN das Leben der Elisabeth Bathory, die um 1600 in Ungarn lebte, und dort 600 Mädchen...

08.07.2005

Der dritte Teil der UNTOTEN Grabsteintrilogie "Herz der Finsternis" erscheint am 7. November 2005. Live werden UNTOTEN Ende Oktober...

29.10.2004

Das neue Album "Herrschaft der Vampire" der Untoten erscheint am 08.11.04. Anschließend wird die Band einige Clubs in Deutschland unsicher...

22.07.2004

Das neue Album von David A. Line und Greta Csatlós und gleichzeitig der zweite Teil ihrer Grabsteintrilogie wird nicht, wie anfangs...


Live-Reviews der Band
Dark Area Festival
7326 mal gelesen, 18.12.2014

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CD-Review

Zombie 1

Artikel veröffentlicht am 16.02.2012 | 1258 mal gelesen

Das vergangene Jahr scheint wahrlich kein gutes für SOKO FRIEDHOF und auch dem "verwandten" Projekt UNTOTEN gewesen zu sein. Während SOKO FRIEDHOF im Rahmen von "Back To Schwarz Vol.1" ganz offensichtlich am absoluten Tiefpunkt angekommen ist, sieht es bei UNTOTEN zwar nicht gar so übel aus, trotzdem ist auch "Zombie 1" nicht unbedingt als Glanzleistung einzustufen.

Der Beginn des neuen Albums des Duos Greta Ida Csatlós (Vocals) und David A. Line (Keys/Vocals) ist recht ordentlich ausgefallen, "Ein Zombie hing am Glockenseil" überrascht mit einer abwechslungreichen Instrumentierung und gelungener "düsterer" Atmosphäre. Inhaltlich ist die ganze Angelegenheit natürlich wie so oft eine Frage des persönlichen Geschmacks... Die weiblichen Vocals und die Eingängigkeit des Songs wissen jedoch zu gefallen, auch das folgende deutlich sanftere und eher poppig intonierte "Stille in den Städten" geht noch völlig in Ordnung.

Danach sackt die Stimmung ziemlich ab und das mit männlichem Sprechgesang angereicherte "Ein jeder stirbt für sich allein" dient fast schon als Schablone für viele weitere Songs: Den "Kitsch" vergangener Zeiten legen UNTOTEN ab, schrammelige Gitarren, kläppernde Drums und eine Düsterkeit erzeugen wollende Elektronik bestimmen viele der weiteren Songs von "Zombie 1". Leider plätschert dabei alles nur noch vor sich hin und langsam aber sicher erhöht sich auch der Nervfaktor, da einfach zu wenig Neues geboten wird. Die Vocals von Greta Ida Csatlós werden mit Vocodern zwar immer mal wieder variabel gestaltet, sie schaffen es jedoch zu selten, den Songs eine besondere Note zu verpassen. Kein Song will im weiteren Verlauf aus der Playlist besonders herausragen und wenn, dann eher negativ, wie beispielsweise der völlig scheppe Rausschmeißer "Zombie in the night".

"Zombie 1" bleibt somit konsequent auf seinem unerschütterlichen Weg in die Belanglosigkeit und ist somit leider kein Album, dass der Darkwave-/Gothicszene endlich mal wieder neue Ideen oder Qualitäten einhaucht. Das Fortsetzungsalbum "Zombie 2" liegt für Rezensionszwecke leider nicht vor, aber wer mal wieder Lust auf Zombies hat, sollte sich vielleicht besser "The Walking Dead" am heimischen TV gönnen, statt dem neusten Werk von UNTOTEN zu lauschen.


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