May The Force Be With You - The Flood

Review

Ok ich oute mich: Ich bin ein Star-Wars-Nerd. Zwar nicht einer dieser alles sammelnden, alles wissenden Hornbrillenträger aber das neueste Lichtschwert-App für mein Handy musste einfach sein. Daran führte schlicht kein Weg vorbei. Selbstredend hat dann jeder, der seine Band MAY THE FORCE BE WITH YOU nennt erst mal ein Stein im Brett bei mir.

Auch die Musik auf hinter dem Namen überfährt einen mit seinem Drive und Zug nach Vorne beim ersten Hören ordentlich, doch so wirklich hängen bleibt vorerst nichts. Es würden nicht mal irgendwelche Jedi-Mind-Tricks helfen um den Stilmix aus Hardcore und Thrash als zu bekannt zu entlarven, den Kontrast aus hohen Screams und tiefen Shouts als zu ausdruckslos zu empfinden und die Breakdowns als zu standardisiert anzusehen. Einverstanden, der dreckige, knarzige Sound, der alten Thrash Produktionen huldigt, passt gut zum Sound der Ruhrpottler und die Spielfreude macht einiges an fehlender Eigenständigkeit wett, doch fehlt es auf “The Flood“ einfach an zündenden Riffs und Ideen. Wenn ich Thrash hören will, der zündet, greife ich zurzeit einfach lieber zu den SUICIDAL ANGELS. Wenn ich Hardcore hören will lieber zu HAVE HEART. Wenn ich Punk hören will immer noch zu (ganz) alten RISE AGAINST oder NOFX.

Die Mischung an sich ist nicht schlecht gemacht und live bestimmt eine sichere Bank für eine gute Party. Mir reichen aber die wenigen erwähnenswerten Momente nicht aus um mich auf der gesamten Dauer des Longplayers bei der Stange zu halten. Für den coolen Namen gibt es aber auf jeden Fall einen extra Sympathiebonus.

20.01.2011

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