Payback - Usque Ad Finem

Review

Eine Googlesuche für “Payback Band” ergibt – nur auf den ersten Blick – Treffer für gleich vier verschiedene Bands, darunter keine, die bisher großartig mit künstlerischem oder kommerziellem Erfolg aufgefallen wäre. Zumindest im Fall der italienischen Band unter diesem Namen kommt mir das jedoch unberechtigt vor – zehn Jahre Bandgeschichte, vier Alben und vor allem Gigs im Vorprogramm von unter anderem AGNOSTIC FRONT, MADBALL, CROMAGS, TERROR oder WALLS OF JERICHO sprechen schließlich irgendwo für sich.

So ist es spätestens jetzt kein großes Geheimnis mehr, was für Musik sich auf “Usque Ad Finem”, dem neuen Album der Band, finden lässt: Hardcore US-amerikanischer – bevorzugt New Yorker – Machart, stark beeinflusst von den oben genannten Bands, streetpunklastig, mit ordentlich nach oben geschraubtem Tempo, sozialkritischen, aber auch die Brüderlichkeit besingenden Texten und immer wieder den althergebrachten Gangshouts. Das führt zu einigen fetten Songs wie dem melodischen “Intro” (welches sich allerdings als “voller” Song zählen lässt), den Up-Uptempo-Bolzern “Nothing To Lose” und “No Turning Back”, den tempomäßig eher zurückhaltenden Stücken wie “Italian Style” oder Teile von “Redemption” und nicht zu vergessen dem BIOHAZARD-Cover “Scarred For Life 2011”.

Unter dem Strich bedeutet das: Fetter Hardcore mit ordentlich Power und Tauglichkeit für den Pit, jedoch insgesamt auch nichts allzu Neues, nichts, was nicht andere Bands auch schon gemacht haben, nichts, was aus der großen Masse herausstechen würde. Sechs Punkte für 08/15-Hardcore nach New Yorker Machart, der aber schön fett daherkommt.

06.12.2011

Textchef.

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