Boris

Band

Boris ist eine japanische Band aus Tokio, die 1992 gegründet wurde. Das musikalische Spektrum der Band ist sehr vielfältig und reicht von Stoner Rock über Noise-Rock, Drone Doom bis hin zu Avantgarde. Die Idee zum Namen stammt von dem Song Boris der US-amerikanischen Rockband The Melvins. Seit der Gründung der Band haben sie insgesamt 23 Alben, davon 3 Live-Alben und 20 Studioalben sowie 4 EP auf den Markt gebracht.

Geschichte

1992 gründeten Atsuo, Wata, Takeshi und Nagata gemeinsam die Band Boris. Als 1996 Nagata die Band verließ, übernahm Atsuo das Schlagzeug und den Gesang zusammen. Noch im selben Jahr veröffentlichte die Gruppe ihr Debütalbum Absolutego über Southern Lord.

In den weiteren Jahren veröffentlichte die Band über 20 Alben über unterschiedliche Plattenfirmen; bevorzugt Southern Lord. Seit 2007 spielt auch Michio Kurihara, Gitarrist der Psychedelic-Bands Ghost und The Stars, bei Live-Auftritten mit. Im September 2010 veröffentlichte die Band die gemeinsam mit Ian Astbury aufgenommene EP BXI.

2009 verwendete Jim Jarmusch mehrere Lieder von Boris für den Soundtrack seines Films The Limits of Control.

Stil

Die Band zeichnet sich durch die unterschiedlichen Genres aus, welche sie mit ihrer Musik miteinander vermischt. Allgemein kann gesagt werden, dass sich Boris zwischen Drone Doom und Stoner Rock einordnen lassen. Eingeklammert wird diese Mischung von einem deutlichen Hang zu Noise-Musik. Dennoch lassen sich Boris nicht ausschließlich auf diese Stile reduzieren. Band-Mitglied Takeshi spielt eine Doppelhalsgitarre mit je einem E-Bass- und einem E-Gitarren-Hals. Die letzte Veröffentlichung im Jahre 2010 lässt sich zwischen Alternative, Gothic Rock und Psychedelic Rock einordnen.

Diskografie

Alben

  • 1996: Absolutego (Southern Lord)
  • 1998: Amplifier Worship (Southern Lord)
  • 2000: Flood
  • 2002: Heavy Rocks
  • 2003: Akuma no Uta (Southern Lord)
  • 2003: Boris at Last: -Feedbacker-
  • 2004: The Thing Which Solomon Overlooked
  • 2005: Dronevil
  • 2005: Soundtrack from Film „Mabuta no Ura“
  • 2005: Pink (Southern Lord)
  • 2006: The Thing Which Solomon Overlooked 2
  • 2006: The Thing Which Solomon Overlooked 3
  • 2006: Vein
  • 2008: Smile (Southern Lord)
  • 2010: BXI (EP; Boris & Ian Astbury)
  • 2011: New Album
  • 2011: Attention Please
  • 2011: Heavy Rocks
  • 2013: Präparat
  • 2014: Noise
  • 2015: Urban Dance
  • 2015: Warpath
  • 2015: Asia
  • 2017: Dear

Live-Alben

  • 2005: Boris Archive
  • 2008: Smile -Live at Wolf Creek-
  • 2009: Smile -Live in Prague-

Kollaborationen mit Merzbow

  • 2002: Megatone
  • 2004: 04092001
  • 2005: Sun Baked Snow Cave (Hydra Head Records)
  • 2007: Walrus/Groon (EP) (Hydra Head Records)
  • 2007: Rock Dream (Southern Lord)
  • 2016: Gensho

Weitere Kollaborationen

  • 1998: Black: Implication Flooding (mit Keiji Haino)
  • 2006: Altar (mit Sunn O)))) (Southern Lord)
  • 2006: Rainbow (mit Michio Kurihara)

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