Black Flame - Imperivum

Review

Regain ist ein Label, welches ich schon länger mit ein wenig Magengrummeln beobachte. Das Label nimmt Band um Band unter Vertrag, ich habe, um es mal zu übertreiben, mindestens zwei, drei Mal im Monat eine CD aus Schweden auf meinem Schreibtisch zu liegen. Auch wenn die meisten Veröffentlichungen, man denke nur an die letzte TRELLDOM oder BLACKWINDS, bisher meist von guter bis hoher Qualität waren, so war es für mich dennoch klar, dass irgendwann auch eher Mittelmaß unter Vertrag genommen wird.

BLACK FLAME aus Italien könnten dann meine These auch stützen, denn “Imperivum“ ist das erste mir bekannte Werk aus dem Hause Regain, welches mich nicht wirklich überzeugen kann. Das Trio bietet einen Bastard aus Black und Death Metal, spielerisch erste Liga, ohne Frage und auch die Produktion ist entsprechend fett und druckvoll. Dennoch trügt dies nicht darüber hinweg, dass auch nach dem vierten, fünften Hören nicht wirklich etwas hängen bleibt. Die Herren klingen in vielen Momenten wie BRUJERIA, die vor der Aufnahme zuviel “Blizzard Beasts“ von IMMORTAL und “Rebel Extravaganza“ von SATYRICON gelauscht haben. Gesanglich befindet man sich also sehr im Death-Metal-Bereich, das tiefe Grunzen tendiert teilweise schon fast zu Grind. Besonders bei den Gitarren driftet man hingegen in Richtung norwegischen Black Metals, möchte aber auch auf das ein oder andere Ami-Death-Metal-Riff nicht verzichten.

Eigentlich eine ganz interessante Mischung, aber leider eben nur auf (virtuellem) Papier, denn an eigenen Ideen zur guten Umsetzung mangelt es BLACK FLAME doch sehr. Die Band bedient sich teilweise recht stark bei den erwähnten Einflüssen, beim Titeltrack hatte ich erst das Gefühl, ich würde eine Coverversion von “Mountains Of Might“ belauschen, “Lvdvs Dianae“ erweckte selbiges Gefühl in Verbindung mit “Filthgrinder“ erneut.

Brutal sind die Herren auf jeden Fall, technisch fit und inbrünstig auch, nur reicht mir das nicht, um mich hier in Jubelarien ausbrechen zu lassen. Ordentlich, Durchschnitt- ja, diese Worte umschreiben das Album wohl am Besten und lassen somit nur eine Note zu:

04.07.2008

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