Bloodboil - Festering Fornication

Review

BLOODBOIL kommen aus Holland und frönen dem Brutal Death Metal. Dabei gehen sie so originell zu, wie eine CANNIBAL-CORPSE-Coverband. Mit hölzerner Snare und schön akzentuierten Gitarren rödeln sie ihre zwar abwechslungsreichen, aber völlig spannungslosen Songs runter und machen eigentlich nur das, was hunderte andere Brutalotruppen auch machen. Sie spielen schnell, grunzen, bis die Mandeln platzen und verbreiten dabei ein wenig ungestüme Gewalt.

Musikalisch ist der Stoff zwar in ordentlichen Gefilden, aber die Songs auf „Festering Fornication“ sind in etwa so interessant, wie der Klang einer Stimmgabel. Zu oft wurden die hier verwendeten Zutaten bereits durchgekaut und wiedergekäut. Es tut mir fast schon leid für BLOODBOIL, aber mit diesem Album gewinnen sie keinen Preis. Da bringt es auch nichts zu wissen, wie man mit den Instrumenten umgeht, wenn das Ergebnis langweiliger Standard ist.

So verbleibt ein weiteres, unwichtiges Brutal-Death-Metal-Album und wird vermutlich äußerst schnell wieder vergessen sein. Schade, denn die Ansätze sind absolut in Ordnung, aber die Ideen weisen keine Eigenständigkeit oder Besonderheiten auf. Somit gibt es für ein in jeglicher Hinsicht durchschnittliches Album auch eine durchschnittliche Wertung.

11.08.2007

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