Bloodorn - Let The Fury Rise

Review

Die französische Power Metal-Band BLOODORN entstand 2020 in der Hochzeit der Coronapandemie als Nebenprojekt des SIRENIA – Gitarristen Nils Courbaron. Der Name BLOODORN ist ein Wortspiel aus dem altnordischen Wort “Blôdörn“, das eine Foltermethode der Wikinger bezeichnet und “Blutadler“ bedeutet, und dem englischen Wort für “Blut“. Mit “Let The Fury Rise“ bringen BLOODORN im Mai ihr erstes Studioalbum heraus.

Wie blutig ist der Erstling von BLOODORN?

Das Quartett, bestehend aus Sänger Mike Livas (SILENT WINTER), Bassist Francesco Saviero Ferraro (FREEDOM CALL), Gitarrist Nils Courbaron und Schlagzeuger Michael Brush (beide SIRENIA) hat sich extremen Power Metal, beeinflusst von Bands wie GAMMA RAY, ANGRA oder BEAST IN BLACK auf die Fahne geschrieben. BLOODORN toben sich auf ihrem Debüt ordentlich aus und setzen die eigene Vorgabe extremen Power Metal auch sehr gut um. “Fear The Coming Wave“, der erste Song nach der “Ouverture“, nimmt gleich ordentlich Fahrt auf und stellt die Weichen für den Rest des Albums.

Die Geschwindigkeit ist von Anfang an hoch und jagt durch die Songs wie ein Rennradler bei der Tour de France im finalen Sprintrennen auf den Champs-Élysées. Das ist nicht immer positiv, weil dadurch schnell ein gehetzter Eindruck entsteht. Einzig in “Tonight We Fight!“ ist das Tempo ein wenig gedrosselt, dafür wird im direkt darauf folgenden “God Won’t Come“ nicht an Speed und Härte inklusive Growls gespart. “Under The Secret Sign“ und “Forging The Future (With Our Blades)“ erinnern an die jungen RHAPSODY. Der Titeltrack “Let The Fury Rise“ ist wieder ein Paradebeispiel für sehr rasanten Power Metal. Als markanten Rausschmeißer gibt es ein Cover von GHOSTs “Square Hammer“.

Folter oder Wohltat fürs Ohr?

“Let The Fury Rise“ lässt sich gut mehrfach hören. Unschön ist jedoch, dass sich das Album auch nach dem vierten und fünften Durchlauf so gar nicht im Ohr festsetzen mag und eher zur Untermalung nebenher verkommt. Bis auf den Coversong “Square Hammer“ hinterlässt “Let The Fury Rise“ wenig bleibenden Eindruck. Musikalisch gibt es nichts auszusetzen, sowohl Ausführung als auch Sound vom BLOODORN-Erstling sind auf hohem Niveau. Man hört, dass hier allesamt erfahrene Musiker am Werk sind. Für Liebhaber von sehr schnellem, technischem Power Metal definitiv eine Empfehlung.

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19.05.2024

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